Vor Autodieben schützen – Auto Alarmanlage nachrüsten

Moderne Fahrzeuge verfügen in aller Regel über eine bereits eingebaute Auto-Alarmanlage, dies ist jedoch bei älteren Modellen häufig nicht der Fall. Da lohnt es sich eine Absicherung vorzunehmen, denn Diebe, welche nur kurzfristig ein Fahrzeug benötigen, suchen sich viel lieber ein älteres aus – bei diesen muss schließlich nicht mit einem Alarm gerechnet werden.

Auto-AlarmanlagenDie Anzahl der Autodiebstähle ist zwar seit Jahren rückläufig, was vor allem daran liegt, dass die Fahrzeuge immer sicherer werden und normalerweise über eine Auto-Alarmanlage verfügen – jedoch sind besonders ältere Autos weiterhin gefährdet. Denn umso mehr andere Fahrzeuge eine Auto-Alarmanlage bereits ab Werk haben, umso eher suchen sich Diebe die Autos aus, welche über keinen Alarm verfügen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir aus Erfahrungsberichten ehemaliger Autodiebe wissen, dass bevorzugterweise ältere Autos geklaut werden. Diese lassen sich nicht nur einfacher knacken, sondern können auch einfacher verkauft werden.
Der Markt für geklaute Luxusautos ist wesentlich kleiner, als jener für günstigere Modelle.

Drei mögliche externe Auto-Alarmanlagen

Es gibt grundsätzlich drei Varianten das eigene Auto, welches über keine Auto-Alarmanlage verfügt, besser zu schützen, als nur durch ein Schloss. Zum einen kann auf eine recht günstige Scheinalarmanlage (Attrappe) zurückgegriffen werden. Diese funktioniert, wie der Name schon sagt, nicht wirklich, sondern soll nur mögliche Autodiebe vor einem Diebstahl abschrecken – ein gutes Modell dieser Klasse werden wir im Folgenden vorstellen.
Weiter gibt es noch zwei weitere Varianten, von welchen wir auch jeweils ein Top-Modell, welches zu einem guten Preis erhältlich ist, vorstellen werden. Diese beiden Varianten können tatsächlich dabei helfen einen Autodiebstahl zu verhindern, beziehungsweise den Standort und die Fahrstrecke des gestohlenen Fahrzeuges zu verfolgen.

Diebe abschrecken durch eine Alarmanlagen-Attrappe

Zuerst die günstige und abschreckende, aber im Ernstfall leider wenig hilfreiche Variante. Hierbei handelt es sich um eine Alarmanlagenattrappe, welche lediglich die Aufgabe hat, mögliche Diebe abzuschrecken. Diese ist nicht in der Lage einen Ton von sich oder über den Standort des Fahrzeuges Auskunft zu geben.

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Dafür ist sie allerdings extrem günstig, das Gerät kostet keine 15 Euro. Sinnvoll kann dies vor allem für diejenigen sein, welche nicht mehr als ein paar hundert Euro für ihr Fahrzeug bezahlt haben. Bei so einem geringen Kaufpreis möchte man vielleicht nicht unbedingt 100 Euro oder mehr für eine zusätzliche Sicherung des Fahrzeuges ausgeben. Da ist die Alarmanlagen-Attrappe vielleicht genau das Richtige, denn diese führt zwar keine professionellen Autodiebe hinters Licht, aber Amateure oder Gelegenheitsdiebe suchen sich dann doch eher ein anderes Fahrzeug.

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Das Gerät hat zweierlei Funktionen, zum einen lädt es sich selbst über eine Solarfläche auf und zum anderen blinkt es blau, was eine typische Funktion einer normalen Alarmanlage darstellt. Durch das selbständige Aufladen wirkt das Gerät echter, als so manch anderes und muss zudem nicht extra montiert, sondern kann einfach mit dem mitgelieferten doppelseitigem Klebeband an der gewünschten Stelle angebracht werden.

 

EMA GSM Auto Micro-Alarmanlage – einfach und gut

Die Montage dieser Auto-Alarmanlage ist so einfach, wie sie nur sein könnte. In das Gerät muss nur eine Sim-Karte eingelegt werden, anschließend steckt man dieses in den Zigarettenanzünder und ruft die eingelegte Sim-Karte, mit der Rufnummer, auf welcher bei einem Problem die Benachrichtigung erfolgen soll an. Das war es dann auch schon, das Gerät ist einsatzbereit.

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Die EMA Auto-Alarmanlage erreichte bei einem Test von Auto Zeitung (2/2013) 3 von 5 Sternen. Mehr Sterne bekam sie nur nicht, da die Tester das Telefonprinzip für zu umständlich hielten – darauf basiert allerdings die Einfachheit dieser Alarmanlage.
Das Gerät überwacht durch unterschiedliche Sensoren die Lage des Autos. Dazu zählt ein Kipp-, Erschütterungs- und Lagesensor, wie auch ein Spannungsrückgangdetektor. Im Falle, dass das Fahrzeug beschädigt, abgeschleppt oder unberechtigt fortbewegt wird, so wird die angegebene Telefonnummer angerufen und eine SMS an diese versandt.
Über die Verbindung mit dem Gerät kann dann der Ton im Innenraum des Fahrzeugs überwacht und die Bewegungen des Fahrzeuges verfolgt werden. Das Gerät verfügt über einen Akku und lädt sich beim Fahren über den 12-Volt Anschluss stets wieder voll auf.

Weiter ist es möglich, das Gerät mit dem Computer zu verbinden und somit Feineinstellungen der Sensoren vorzunehmen, weitere Telefonnummern anzugeben und die SMS-Texte bei den unterschiedlichen Warnungen selbst zu schreiben.

Diese Auto-Alarmanlage funktioniert bei jedem PKW, kann ohne Probleme zwischen verschiedenen Autos gewechselt und auch zur Überwachung von beispielsweise einem Koffer oder etwas anderem genutzt werden. Laut Herstellerangaben hält der Akku bis zu 48 Stunden.

Preisvergleich – EMA GSM Auto Micro-Alarmanlage

Flajzar Auto Alarmanlage EMA1GSM
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Viper 350 – das Top-Auto-Alarmanlage mit Fernbedienungen

Die Auto-Alarmanlage Viper ist wohl die meistverkaufte externe Auto-Alarmanlage der Welt und kommt von Entwicklern aus den USA. Dabei muss beachtet werden, dass neben den Kosten für die Technik, noch zusätzlich Ausgaben für die Montierung anfallen können – sofern diese nicht selbständig vorgenommen werden kann.

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Zu der Alarmanlage bekommt der Käufer zusätzlich noch zwei Funk-Schlüssel um diese scharf zustellen, welche allerdings auch als Zentralverriegelung genutzt werden können. Dies funktioniert mit fast jeder Zentralverriegelung, sollte das Fahrzeug allerdings über eine datenbusgesteuertes System verfügen, so muss zusätzlich ein Can Bus Modul oder ein Relais nachgerüstet werden – diese kosten etwa 30 Euro.
Auch können über die Fernbedienung elektrische Kofferräume aus über 50 Metern Entfernung gesteuert werden. Damit die Fernbedienung auch vor dem Cloning (kopieren des Codes) geschützt ist, ändert sich dieser automatisch mit jedem Tastendruck.

Weiter kann der Schocksensor zwischen leichten Stößen, wie Parkrempler und Einbruchversuchen unterscheiden – dies lässt sich auch individuell kalibrieren. Eine offene Tür oder der nicht korrekt geschlossen Kofferraum kann ebenfalls nicht mehr zum Problem werden, denn das System erkennt dies beim Verschließen des Fahrzeuges und meldet es an den Besitzer.

Damit mögliche Diebstahlversuche im Keim erstickt werden, verfügt die Auto-Alarmanlage über eine sehr laute Sirene, sie erreicht 121 dB/1m und kann dank ihrer geringen Abmessungen nahezu überall installiert werden. Zusätzlich werden im Alarmfall sowohl die Blinker, als auch das Innenlicht von der Alarmanlage angesteuert und leuchten abwechselnd auf, um so noch mehr Aufmerksamkeit zu generieren.
Letztlich wird ein Anlasserunterbrechungsrelais mitgeliefert, welches die entsprechende Leitung unterbrechen und das Anlassen des Motors, durch einen Dieb verhindern kann. Neben diesen vielen Sicherungseigenschaften der Viper Auto-Alarmanlage kann das System nach eigenem Belieben erweitert und mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden.

 

Autor Steffen Sonnenberg

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