Besserer Einbruchsschutz rund um die Festtage

Damit wirklich nur der Nikolaus durch die Tür kommt:

Besserer Einbruchsschutz und mehr Umsicht rund um die Festtage

Experten wissen, dass gerade jetzt, auf den Weihnachtsmärkten und im Gedränge der prall gefüllten Einkaufstempel, auch die Langfinger Konjunktur haben. Doch auch die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt um Weihnachten noch einmal zu.
Tatsächlich gehen die Experten der saarländischen Polizei davon aus, dass die besinnliche Zeit, aber auch die gutgläubige Art vieler Eigentümer, von Verbrechern ganz gezielt ausgenutzt wird:

Einbrecher kennen keinen Weihnachtsfrieden!

Gerade Einbrecher würden ganzjährig – und das auch während der Festtage – aktiv bleiben. Das fürchtet auch das Polit-Magazin Stern, das generell den Winter zur Einbruchszeit deklariert hat. Hier ist auch die Sorge groß, dass viele Menschen ihre Privatsphäre allzu leichtsinnig mit der Öffentlichkeit teilen. Denn wer seine Urlaubseindrücke und Festtagsimpressionen öffentlich und für jedermann sichtbar auf den sozialen Netzwerken einstellt, braucht sich natürlich nicht zu wundern, wenn seine verwaiste Wohnung ungebetenen Besuch bekommt.

Generell würden, so der Stern, die düsteren Tage vor Weihnachten Langfinger magisch anlocken, da viele Wohnungseigentümer und Hausbesitzer dann zwecks Geschenkejagd oder auf den Weihnachtsmärkten unterwegs sind.

Einbrüche im Minutentakt

Einbrecher Weihnachten (c) ricardoreitmeyer- Fotolia.comTatsächlich wird in Deutschland alle 3 bis 4 Minuten (!) ein Einbruch verübt.

Die Saar-Polizei nahm daher die Festnahme zweier mutmaßlicher Einbrecher in der Mittelstadt Völklingen zum Anlass, die Bevölkerung noch einmal für diese Thematik zu sensibilisieren. Denn Einbecher kennen keine (vor) weihnachtliche „Schonzeit“, erklären die Beamten angesichts der beiden noch in Tatortnähe gestellten Verdächtigen.

Dabei spielt für potentielle Einbrecher der Zeitfaktor eine ganz entscheidende Rolle. Denn wer Verbotenes tut, steht – logischerweise – unter großem Zeitdruck. Daher wollen gerade Langfinger ihre Arbeit schnell und ohne großes Aufsehen und Lärm verrichten: „Offene oder gekippte Fenster, nicht abgeschlossene oder nicht ausreichend gesicherte Türen, über Einstiegshilfen erreichbare Fenster sowie schlecht beleuchtete und schwer einsehbare Nebeneingänge sind dabei ideale Einbruchsgelegenheiten“, weiß die Pressestelle der Polizei.

Sein Eigentum besser schützen

Dabei sind schon normale, ebenerdige Türen, gar die dem Verkehr abgewandte Balkontür im Garten, eine Schwachstelle in jedem Haus. Und werden emsig genutzt, wie die nach wie vor hohen Einbruchszahlen zeigen.

Dabei trifft es neben Villen auch Mehrfamilienhäuser, kleinere Eigentumswohnungen und Ferienimmobilien, so dass Experten ein einheitliches „Beuteschema“ ausschließen. Daher sollten Nachbarn bei verdächtigen Beobachtungen aktiv werden. Und die Bewohner selbst sich des hohen Risikos bewusst sein: „Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren“, mahnt die Polizei und rät auch davon ab, Urlaubseindrücke zu posten.

Ganz im Gegenteil: Es sollte eher der Eindruck einer Anwesenheit der Bewohner erweckt werden:

Eigentümer weg, Lampen an!

Dazu kann die Beleuchtung mit Zeitschaltuhren programmiert werden, so dass allabendlich das Licht angeht. Nützlich in dem Zusammenhang sind auch die TV-Simulatoren, siehe unseren Artikel TV-Simulatoren – der preiswerte Schutz vor Einbrechern 

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Letztes Preisupdate:10.12.2016 06:16 Uhr
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Bevor Sie zu Bett gehen sollten Sie nicht vergessen die Alarmanlage zu aktivieren, gerade zu Weihnachten wenn nicht selten teure Geschenke in den Wohnungen zu erwarten sind, schlagen Einbrecher gerne zu.

Auch Briefkästen sollten niemals vor Post überquellen, sondern müssen regelmäßig von Freunden oder Nachbarn geleert werden. Wir haben ja in vielen unserer Ratgeber-Artikel dazu schon Tipps gegeben.

Vorsicht ist nach Auskunft der saarländischen Polizei auch bei unerwartetem Besuch angesagt. Zwar sei es generell richtig, auf Klingelzeichen zu reagieren und damit „Flagge zu zeigen“, allerdings dürfe die Tür niemals bedenkenlos und voreilig geöffnet werden.

Gegensprechanlagen, am besten mit Videofunktion oder installierte Überwachungskameras (siehe unsere Tests in Sachen Videoüberwachung) , sind damit eine tolle Sache. Auch Querriegel und Türspione (herkömmliche Türspione oder digitale Türspione, siehe unten) bieten ein Plus an Sicherheit. Dazu gehört auch, dass man sich die Ausweise von jenen Personen, die Gas- und Wasserzähler ablesen wollen, zeigen lässt, ggf. auch beim Versorger anruft.

Übrigens ist auch bei Gästen, die sich als Polizeibeamte und andere Amtspersonen ausgeben, ein Rückruf auf der zuständigen Wache jederzeit möglich. Denn die weiß natürlich, ob sie wirklich ein Kommando zur fraglichen Adresse geschickt hat!

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Autor Peter Hoffmann

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