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Arlo Pro 3 Test – Kabellose In- und Outdoor Überwachungskamera

Nachdem kürzlich die Akku-Überwachungskamera Arlo Ultra im Test so gut abgeschnitten hat, haben wir jetzt auch die neue Arlo Pro 3 getestet. Die Arlo Pro 3 ist etwas günstiger und verfügt über die gleichen Features wie farbige Nachtsicht, Personenerkennung, automatisches Zoomen und mehr. Lediglich die Auflösung wurde von 4k auf 2k gesenkt. Ob sich der Kauf dennoch lohnt erfahren Sie in diesem Arlo Pro 3 Testbericht.

Unterschiede zwischen Arlo Pro 3 und Arlo Ultra

Arlo-Pro-3-Test-Magnethalte-Kamera-Hub-1360Wer bereits den Testbericht zur Arlo Ultra 4k gelesen hat, dem sei gleich zu Anfang gesagt dass die Arlo Pro 3 zur gleichen Serie gehört und daher sowohl von dem Design, also auch von den Funktionen und Möglichkeiten weitgehend identisch ist wie die getestete Arlo Ultra. Wir werden daher in diesem Testbericht immer wieder Bezug auf die Alro Ultra nehmen aber auch leider vieles für neue Leser wiederholen müssen. Der wesentliche Unterschied der Kameras liegt einfach in der reduzierten Bildauflösung. Die Arlo Ultra 4k konnte Videos bis zu einer Auflösung von 3840×2160 Pixel aufzeichnen, die Arlo Pro 3 dagegen erreicht maximal 2560×1440 Pixel. Damit liegt aber die Arlo Pro 3 immer noch über der Full HD-Auflösung, gewöhnlich reicht das für Überwachungskameras völlig aus. Ein weiterer Unterschied besteht darin dass der Weitwinkel bei der Arlo Pro 3 mit 160° etwas kleiner ist als bei der Alro Ultra mit 180°.

Ansonsten gibt es eigentlich im wesentlichen nur noch Unterschiede bei dem Lieferumfang und der Zusammenstellung der erhältlichen Sets, ich komme gleich darauf zurück. Unterschiedlich ist jetzt auch dass die Cloud nur 3 Monate gratis genutzt werden darf, danach wird sie kostenpflichtig. Bei der Arlo Ultra konnte man die Cloud noch 1 Jahr kostenlos nutzen. Natürlich kann man beide Kameras auch ohne Cloud nutzen, die Funktionen und der Komfort wird dann aber schon etwas eingeschränkt, daher empfanden wir die Verkürzung schon schade.

Arlo Pro 3 bietet im Idealfall Akku Laufzeiten bis zu 6 Monaten

Arlo-Pro-3-Test-Kamera-AkkuUm die Arlo Pro 3 betreiben zu können ist wie bei allen Arlo Kameras ein sogenannter SmartHub notwendig. Der SmartHub ist vergleichbar mit einer Art „Kamera-Wlan Hub“. Der SmartHub wird per LAN-Kabel im Haus einfach an den WLAN-Router oder einen Switch angeschlossen. Dieser SmartHub nimmt dann drahtlos, über ein eigenes Netz, die Verbindung zu den Kameras auf. Bis zu 15 Kameras können drahtlos mit einem solchen SmartHub kommunizieren. Durch den SmartHub können die Kameras deutlich reaktionsschneller und energiesparender arbeiten als reine WLAN-Kameras. Ein normales WLAN-Protokoll würde sich für Akku- oder batteriebetriebene Kameras einfach nicht eignen, da die Akkus dann innerhalb von Tagen leer wären. Durch den Smarthub ist es möglich die einzelnen Arlo Kameras völlig drahtlos bis zu 6 Monate mit einem Akku zu betreiben, zumindest laut Hersteller. In der Praxis muss man hier aber oft ein paar Monate abziehen, denn die Akku-Laufzeit ist natürlich stark abhängig wie oft Bewegungen erkannt und aufgezeichnet werden müssen. Hat man beispielsweise Haustiere welche die Kamera ständig auslösen, dann können auch mal Laufzeiten auf ca. 1 Monat reduziert werden wenn man sie oft scharf schaltet. Nach unserer Erfahrung kommt man auf 1 bis 2 Monate wenn man die Kamera nachts immer aktiviert und auch dann aktiviert wenn man das Haus verlässt. Die niedrigere Laufzeit entstand aber bei uns auch dadurch dass wir zwei freilaufende Katzen besitzen welche im Außenbereich hin und wieder die Kameras auslösen.

Cloud 720p Autozoom Fuchs

Cloud 720p Autozoom Fuchs

Natürlich kann man die Kamera auch über das mitgelieferte Kabel dauerhaft mit 5V versorgen falls man das möchte, aber gerade der kabellose Akkubetrieb macht die Arlo-Kameras eigentlich so flexibel. Vermutet man über Nacht ungebetene Tiere am neuen Vogelfutterhaus, so kann man sie einfach mal daneben auf einem Tisch stellen oder am Carport befestigen. Am nächsten Morgen kann man dann beispielsweise den geschickten Waschbär beim Klettern zuschauen oder auch feststellen dass man nachts Besuch von einem Fuchs hat.

Aber auch wenn man die Kamera am Hauseingang montieren möchte, wo man vielleicht gar keine Steckdose hat, ist eine Akkukamera natürlich ideal. Die Vorteile von Batterie- oder akkubetriebenen Kameras haben wir ja auch schon bei den getesteten Kameras Arlo Ultra, Blink XT und Reolink Argus 2 geschildert. Auch die Arlo Pro 3 kann übrigens genauso wie die Arlo Ultra 4k mit einem winzigen Solarpanel (VMA 5600*) erweitert werden, auch dann wäre quasi ein dauerhafter Betrieb möglich.

Letzte Aktualisierung am 27.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Disclaimer

Lieferumfang der Arlo Pro 3 Einstiegerset

Arlo-Pro-3-Test-VerpackungWie auch schon die Arlo Ultra wird auch die Arlo Pro 3 in verschiedenen Sets angeboten. Da wie bereits geschildert für den Betrieb ein SmartHub notwendig ist, ist in den meisten Sets ein SmartHub und mehrere Kameras enthalten. Im Gegensatz zur Arlo Ultra enthält das kleinste Set zur Arlo Pro 3 bereits zwei Kameras und einen SmartHub. Eine einzelne Kamera ist nur ganz ohne SmartHub erhältlich.

Für unseren Test haben wir uns daher das Standardset mit zwei Kameras und einem SmartHub besorgt. Der Preis lag zum Testzeitpunkt hier bei Amazon* bei 555 Euro, was schon ein stolzer Preis für zwei Kameras ist. Aber immerhin ist es ca. 150 Euro günstiger als ein vergleichbares Set mit zwei Arlo Ultra 4k* Kameras.
Die Preise liegen dennoch auch bei der Arlo Pro 3 sind im Vergleich zu herkömmlichen WLAN-Überwachungskameras wirklich sehr hoch. Man muss aber dazu auch sagen dass die Kameras technisch auf höchstem Niveau angesiedelt sind, sie sind nicht nur gut verarbeitet und bieten neben einer sehr guten Bildauflösung auch viele intelligente Funktionen wie automatisches Zoomen und Verfolgen von sich bewegenden Objekten. Sogar Personen, Tiere, Fahrzeuge und Pakete werden erkannt und können für die Filterung von Push-Meldungen genutzt werden. Auch die Arlo Pro 3 ist also wieder eine Luxuskamera zum Luxuspreis.

Arlo-Pro-3-Test-Lieferumfang

Lieferumfang (Einstiegsset mit zwei Kameras)

Das gesamte Set beinhaltet folgende Bestandteile:

  • zwei Kameras Arlo Pro 3
  • zwei Lithium Akkus für Kameras (3,85V / 4800 mAh)
  • SmartHub VMB4540 für 2k Kameras
  • magnetischer Ständer gleichzeitig Wand- und Deckenhalter
  • Kugelgelenk Wandhalter
  • Netzteil für SmartHub
  • USB-Ladegerät für Kamera
  • magnetisches USB-Ladekabel, welches einfach an montierter Kamera angesteckt wird
  • Befestigungsschrauben für Wandhalter
  • LAN Kabel für SmartHub
  • Stecker Adapter für andere Länder
  • mehrsprachige (auch Deutsch) Kurzanleitung

Die Verarbeitung aller Teile sieht sehr gut aus. Vom Design gibt es eigentlich keine Unterschiede zur Arlo Ultra, die Kameras sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Das schlanke schlichte Design sieht schon modern aus und macht die Kamera sehr handlich.

Wie man an der Auflistung sieht, wird bei der Arlo Pro ein etwas anderer SmartHub mitgeliefert, nämlich das Modell VMB4540. Der Unterschied zum Alro Ultra SmartHub VMB5000 besteht darin dass dieser SmartHub keine 4k Aufklösung unterstützt und keine Speicherkarte aufnehmen kann. Statt einer Speicherkarte kann hier jedoch ein USB-Stick eingesteckt werden. Aufnahmen können dadurch ebenfalls ohne Cloud einfach auf dem USB-Stick in voller Auflösung gesichert werden.

Arlo-Pro-3-Test-Smarthub-Anschluesse

Wer bereits einen VMB5000 SmartHub* besitzt kann natürlich auch diesen für die Arlo Pro 3 Kameras nutzen. Der Vorteil wäre dann dass gleichzeitig auch 4k Aufnahmen von vorhandenen Arlo Ultras auf dem gleichen SmartHub gesichert werden. Im Test verwendeten wir daher die meiste Zeit den VMB5000 SmartHub, so konnten wir Kameraaufnahmen leichter miteinander vergleichen.

Befestigung und Ausrichtung der Arlo Pro 3

Arlo-Pro-3-Testbericht-Ueberwachungskamera-RegalIm Lieferumfang sind zwei verschiedene Halter enthalten, ein Magnethalter und ein üblicher Kugelkopf Wandhalter. Um die Kamera am Magnethalter zu befestigen muss man sie lediglich auf ihn stellen. Der Magnethalter haftet auf der ganzen Rückseite der Kamera, sogar recht stark. Man kann ihn also so verschieben wie man es braucht. So kann man die Kamera beispielsweise einfach in ein Regal oder auf einen Schrank stellen. Die Kamera ist dabei allerdings immer relativ stark nach oben gerichtet, was jedoch bei dem großen Weitwinkel trotzdem noch dafür sorgt dass man Vieles im Blick hat. Man kann die Kamera natürlich auch einfach ohne Halter aufstellen, falls einem Bodenansicht wichtig ist. Der Magnethalter kann auch mit einer einzigen Schraube leicht an Wand oder Decke befestigt werden, auch dann lässt sich die Kamera gut und bequem ausrichten.

Alternativ verfügt die Arlo Pro 3 auf der Rückseite auch über ein Standard-Kameragewinde, was ich besonders gut fand. Man kann die Kamera somit auch an einem Stativ oder an einem der zahllosen kugelgelagerten Kamerahalter montieren. Hier kann man also den zweiten mitgelieferten Halter einfach anschrauben.

Also hinsichtlich Befestigung hat man wirklich kein Problem, man kann die Arlo Pro 3 eigentlich fast überall montieren. Da die Kamera auch wettergeschützt ist, kann sie laut Hersteller auch bedenkenlos im Außenbereich montiert werden, selbst Regen schadet ihr nicht. Wir können das bestätigen, wir hatten die Kamera sehr oft auch bei starken Regen im Einsatz, es gab keinerlei Probleme. Wenn man die Möglichkeit besitzt sie etwas geschützter unterzubringen, würde ich das dennoch empfehlen. Auch wenn Regen nicht schadet, können Regentropfen auf der Linse zeitweise natürlich die Sicht verschlechtern.
Etwas Bedenken habe ich bei der Magnethalterung im Außenbereich, genauso leicht wie die Kamera montierbar ist, kann sie da natürlich auch abgenommen werden. Ist die Kamera leicht erreichbar, kann sie mit einem Handgriff einfach mitgenommen werden. Auch wenn die Aufzeichnungen sicher in Cloud oder SmartHub gespeichert werden und den Diebstahl aufzeigen, ist das nicht immer tröstlich. Es ist daher zu empfehlen die Kamera entweder im Außenbereich dort anzubringen wo sie nicht ganz so leicht erreichbar ist oder zumindest den  Kamerahalter mit Schraubgewinde zu nutzen. Alles was die Demontage verzögert oder erschwert ist hier hilfreich.

Inbetriebnahme der Arlo Pro 3 mit der Arlo App

Um die Kamera erstmalig nach dem Auspacken in Betrieb zu nehmen muss man den mitgelieferten SmartHub per LAN-Kabel mit einem Router, einem Switch oder einem Repeater mit LAN-Buchse verbinden. Zudem muss er über das mitgelieferte Steckernetzteil mit Strom versorgt werden.

Die Reichweite zu den Kameras ist ähnlich wie bei einer normalen WLAN-Verbindung, gewöhnlich sind das nach unserer Erfahrung im Haus ca. 20 Meter und im Außenbereich ca. 50m. In einem normalen Einfamilienhaus mit angrenzendem Garten hat man nach unserer Erfahrung kein Problem mit der Reichweite, selbst wenn der SmartHub nicht ganz zentral steht. Ist der SmartHub verbunden, so lädt man sich die kostenlose Smartphone App ARLO aus dem jeweiligen Store (z.B. Playstore). Es wird hier die gleiche App genutzt, die auch bei der Arlo Ultra 4k genutzt wird.

Anschließend setzt man den Akku in die Kamera ein. Dazu muss man lediglich den Knopf auf der Unterseite der Kamera drücken. Dadurch springt der innere Teil der Kamera etwas nach vorne und kann leicht herausgezogen werden. Der Akku wird jetzt einfach eingesteckt und dann die Kamera wieder in das Gehäuse geschoben.

Zum Laden muss der Akku nicht wieder entfernt werden, das mitgelieferte Ladekabel hat ebenfalls einen Magnetkontakt der einfach auf der Unterseite der Kamera angesteckt wird. So kann man die Kamera alle paar Monate ganz bequem mit dem mitgelieferten USB-Netzteil laden. Noch bequemer geht es übrigens mit einer normalen Powerbank, denn dann braucht man keine Steckdose zum Laden. Das Laden dauert ca. 2 Stunden.

Nachdem der Akku erstmalig eingesetzt und geladen ist, muss man eigentlich nur noch die Anweisungen der Smartphone App befolgen. Die App ist komplett in gutem Deutsch verfasst und auch die ausführlichen bebilderten Hilfstexte sind in Deutsch. Die Inbetriebnahme ist also bei der Arlo Ultra wirklich sehr einfach. Man muss sich allerdings auch hier erstmalig mit der App bei Arlo registrieren, die Vergabe einer E-Mail und eines Passwortes ist also schon zwingend. Nachdem man die Registrierung über einen E-Mail Link bestätigt hat, kann man SmartHub und Kamera über eine Geräteauswahl ganz leicht hinzufügen. Als erstes aktualisiert danach die Kamera die Firmware ganz automatisch. Anschließend kann man der Kamera und dem SmartHub noch einen eigenen Namen geben und das war es im Grunde schon.
Wichtig: Wenn man die Kamera erstmalig zur App hinzufügt sollte man sich möglichst nah am SmartHub befinden, wir haben festgestellt dass dies in größerer Entfernung nicht möglich ist.

Die Kamera ist dann eigentlich schon betriebsbereit und liefert das Live-Bild. Nun kann man die Kamerafunktionen in der App nach eigenen Vorstellungen konfigurieren. Die Überwachungskamera Arlo Pro 3 bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten in der Smartphone App, nahezu die gleichen wie bei der Arlo Ultra, dazu aber gleich mehr.

Arlo Pro 3 Kameraaufbau

Arlo-Pro-3-Testbericht-Skizze

 

Arlo Pro 3 Cloud-Sicherheit und USB-Stick

cloud-Speicher-im-InternetBevor ich die Möglichkeiten der Arlo Pro 3 aufliste muss ich erklären dass die Arlo Pro 3 gewöhnlich Videos immer direkt in der Arlo Cloud sichert. Die Aufnahmen werden also nicht wie bei günstigen Kameras auf einer Speicherkarte in der Kamera gesichert, was Vor- und Nachteile hat.

Nachteile der Arlo-Cloud

1. Der erste Nachteil ist eigentlich der, dass man dem Anbieter, also Arlo, vertrauen muss. Man muss ihm glauben dass die Aufnahmen wirklich sicher verschlüsselt und aufbewahrt werden und dass halt keine Unbefugten Zugriff auf Aufnahmen haben. Allerdings muss man hier sagen dass sich der Hersteller bei der Verschlüsselung und Sicherheit schon sehr viel Mühe gemacht hat. Er versichert alle Aufnahmen mit der AES-Verschlüsselung und HTTPS-Verbindung zu schützen. Arlo verfügt auch über die Safe-Harbor-Zertifizierung und erfüllt die strengen Datenschutzanforderungen der Europäischen Union.
Selbst wenn jemand an Ihre Zugangsdaten kommen sollte, so kann er sich nicht so einfach mit einem anderem Smartphone oder PC in Ihr Konto einloggen. Sobald er das versucht, bekommen Sie auf Ihrem Haupt-Smartphone eine Push-Nachricht mit der Bitte zur Bestätigung. Wenn Sie diese Push-Nachricht nicht innerhalb von Sekunden bestätigen und zustimmen , dann kann sich der andere Teilnehmer nicht einloggen und sie belauschen. Das Ganze funktioniert sehr gut und schafft Vertrauen, wir haben es mehrfach getestet. Zudem ist Arlo ein großes amerikanisches Börsen-Unternehmen, da kann man schon etwas mehr Vertrauen investieren als bei vielen Billig-Kameras bei denen der Server vielleicht irgendwo in China liegt.

2. Der zweiteArlo-Pro-3-App-Test-Abo Nachteil ist dass die Cloud nach dem Kauf der Kamera nur 3 Monate kostenlos ist. Man bekommt mit der Kamera ein kostenloses „Testabo“ welches nach 3 Monaten verlängert werden kann. Dieses Abo erlaubt einem Videoaufnahmen in der 2K Auflösung bis zu 30 Tage in der Cloud zu speichern. Aktivieren muss man es nicht, das macht die Kamera automatisch nach der Installation. Es verlängert sich auch nicht automatisch, man braucht hier also auch keine Angst vor einer Abofalle zu haben.
Ist das Abo abgelaufen, so kann man es kostenpflichtig verlängern. Die Kosten halten sich derzeit eigentlich noch in Grenzen, pro Monat und Kamera kostet das Abo 2,79 Euro. Wenn man mehrere Kameras hat, so kostet es für maximal fünf Kameras insgesamt 8,99 Euro pro Monat.
Das sind zwar keine riesigen Kosten, aber bei mehreren Kameras kleckert es sich auf Dauer schon zusammen. Von daher bleibt abzuwarten wie das bei den Deutschen ankommt, die Amerikaner scheint es weniger zu stören.

Verlängert man das Abo nicht, so kann man die Cloud nicht mehr zum Speichern nutzen. Bei dem hohen Kamerapreis ist es etwas enttäuschend dass der Hersteller hier nicht zumindest etwas Cloud-Kapazität dauerhaft kostenlos bereitstellt. Bei dem Konkurrenten Blink ist die Cloud ja sogar dauerhaft kostenlos.

Statt Cloud geht auch USB-Stick

Dennoch braucht man die Kamera natürlich nicht wegwerfen wenn man das Cloud-Abo nicht verlängert. Zum einen hat man das Live-Bild und zum anderen kann man in den mitgelieferten SmarthHub einen USB-Stick einstecken.

Aufzeichnungen sind dann also auch noch möglich und auch die meisten App-Funktionen funktionieren dann fast genauso, wenn auch einige etwas langsamer. Allerdings gibt es dann schon ein paar Einschränkungen, zum Beispiel funktionieren alle intelligenten Funktionen wie Personenerkennung, Tracking usw. nicht ohne Cloud-Abo.

Vorteile der Arlo-Cloud

Neben den erwähnten zwei Punkten hat die Cloud aber eigentlich mehr Vorteile als Nachteile.

1. Aufnahmen in der Cloud sind für Einbrecher nicht erreichbar oder zerstörbar. Die Kamera schickt die Aufzeichnung direkt in die Cloud, es nützt also nichts wenn der Einbrecher danach Kamera oder SmartHub zerstört. Für die Fahndung ist das natürlich vorteilhaft.

2. Der Zugriff Arlo-Pro-3-App-Test-Bibliothekauf Aufnahmen in der Cloud ist per App deutlich schneller als der Zugriff auf lokale Aufnahmen. Die Smartphone-App fühlt sich dadurch viel flotter an und ist angenehmer in der Bedienung. Man kann sehr schnell Aufzeichnungen mit Vorschaubild durchscrollen, und sich einzelne Videos anschauen, das ist so bequem lokal gewöhnlich nicht machbar.

3. Man braucht sich nicht mit Router-Konfiguration, Portfreigaben oder anderen Netzwerkeinstellungen beschäftigen um alle Funktionen zu nutzen. Die Einrichtung wird gewöhnlich erleichtert.

4. Man kann auch mit dem dem PC auf die Aufnahmen zugreifen. Auf der Arlo-Seite gibt es den Bereich MeinArlo, dort kann man sich mit seinen Zugangsdaten einloggen. Man hat dort die gleichen Funktionen wie sie die App bietet. Man kann dort also Livebild beobachten oder Kamera konfigurieren. Auch der PC-Zugang ist durch Push-Nachricht auf das Haupt-Smartphone gesichert. Nur wenn man die Push-Nachricht bestätigt kann man sich dort einloggen.

5. Die Arlo Cloud hat zudem den Vorteil dass die Aufnahmen technisch von einem Rechner analysiert werden. Quasi eine KI untersucht die Aufnahmen nach Personen, Paketen, Tieren und Fahrzeugen ab. Das kann genutzt werden um Bewegungen zu filtern. Wenn Sie beispielsweise viele Katzen oder Hunde haben, dann möchten Sie vielleicht keine Push-Nachricht wenn ein Tier ins Bild kommt. Über Personen oder aber andere Bewegungen wollen Sie aber vielleicht per Push Nachricht informiert werden. Genau das wäre möglich. In Corona Zeiten möchten Sie vielleicht auch informiert werden wenn ein Paket vor der Tür liegt, auch das ist machbar. Zudem kann die Kamera automatisch digital in das Bild hineinzoomen. Dinge die sich bewegen werden dann völlig automatisch vergrößert im Video aufgezeichnet. Bewegt sich das Objekt weiter, so verfolgt der digitale Zoom das Objekt sogar. Das ist schon ein einzigartiges Feature das wir bislang nur von Arlo Pro 3 und Arlo Ultra kennen. So etwas geht nur mit der Cloud weil die Rechenleistung der Kamera selbst das nicht könnte.
Man sieht also schon dass die Cloud einiges an Vorteilen bietet. Dennoch ist es gut dass man zumindest die wichtigsten Funktionen auch mit USB-Stick im SmartHub nutzen kann. Man kann im übrigen natürlich auch beides gleichzeitig nutzen. Die Videos werden im ganz normalen MP4-Format auf dem USB-Stick gespeichert und können mit einem normalen PC ausgelesen werden.

Die App zur Arlo Pro 3

Arlo-Pro-3-Test-App-KameraKommen wir jetzt mal zu der Arlo App und den Funktionen bzw. Möglichkeiten. Es ist wie schon erwähnt die gleiche App die auch für die Arlo Ultra 4k genutzt wird. Dementsprechend hat man nahezu die gleichen Möglichkeiten.
Übrigens alles was man in der Arlo App machen kann, kann man auch auf dem PC machen wenn man sich auf der Arlo-Seite einloggt. Bei der Bedienung gibt es kaum Unterschiede.

Für eine so kompakte Akku-Kamera die hauptsächlich für App Bedienung ausgelegt ist, sind die Einstellmöglichkeiten schon angenehm vielseitig. So kann man beispielsweise viel mehr einstellen als bei der kabellosen Blink XT von Amazon*. Auch Strukturierung und Bedienung der App ist im Grunde gut gelungen, zumindest die wichtigsten Dinge und Einstellungen findet man recht intuitiv selbst. Etwas länger suchen muss man erst später wenn man etwas komplexere Konfigurationen vornehmen möchte.Arlo-Pro-3-App-Smartphone-400

Auf der Startseite der App findet man sofort ein Standbild der letzten Aufzeichnung. Klickt man darauf, so kann man das Livebild der Kamera verfolgen. Das Livebild hat leider eine hohe Latenzzeit, weil es zunächst in der Cloud gesichert, analysiert und dann wieder zurück zur Ansicht gelangt. Hält man kurz die Hand vor die Kamera, so kann es schon ein paar Sekunden dauern bis man die Hand im Bild sieht. Man schaut also immer ein paar Sekunden in die Vergangenheit. In der Praxis stört das allerdings nicht wirklich. Viel wichtiger ist dass die Videos flüssig abgespielt werden, was bei der Arlo Pro 3 eigentlich immer der Fall war.

Hat man mehrere Kameras installiert, kann man auf dem Startscreen auch gleich mehrere Kameras verwalten. Im Livebild selbst wird leider keine Uhrzeit eingeblendet. Schade, diese Option vermisse ich derzeit bei Arlo noch.

Im Livebild sind jedoch Buttons für folgende Funktionen vorhanden

  • Live Bild auf Bildschirmgröße vergrößern
  • per Klick Snapshots vom Live Bild schießen
  • Video-Aufnahme in Cloud auslösen
  • Ton ausschalten
  • Mikrofon einschalten (2 Wege Sprechverbindung)
  • Hellen Spot Scheinwerfer aktivieren, um z.B. nachts farbige Aufnahmen zu machen

Erwähnen muss ich, dass manuell ausgelöste Videoaufnahmen und Snapshots nur in die Cloud erfolgen. Seltsamerweise werden auf dem USB-Stick manuell ausgelöste Videos und Bilder gar nicht gesichert, auf dem Stick landen nur Videos die durch eine Bewegung ausgelöst wurden.Das ist echt etwas schade, den Videos in der Cloud sind immer etwas stärker komprimiert als Aufnahmen direkt auf den Stick. Gezielte Aufnahme in bestmöglicher Qualität sind daher mit der Kamera immer etwas schwierig machbar, das war aber auch schon bei der Arlo Ultra 4k ähnlich.

Bibliotheksansicht mit Vorschaubild

Neben der Live-Ansicht kann man unten in der App auf die Bibliotheksansicht umschalten. Hier werden alle Aufzeichnungen eines Tages untereinander mit großem Vorschaubild aufgelistet. Daneben steht gut erkennbar welche Kamera es zu welcher Zeit ausgelöst hat. Zudem steht bei jedem Video ob Person, Fahrzeug, Paket oder andere Bewegung erkannt wurde. Die Erkennung stimmt in den meisten Fällen, ich würde sagen etwa zu 70%. Hier kommt es auch immer drauf an wie die Kamera platziert ist, aus größerer Entfernung oder aus der Vogelperspektive sinkt natürlich die Erkennungsrate.

Man kann diese Ansicht sehr schnell scrollen und ein Klick auf das Vorschaubild spielt die Aufnahme wirklich flott und flüssig ab. Man kann hier wirklich bequem alle Videos kontrollieren. Über die obere Kalenderleiste kann man auch Tage zurück gehen und sich Aufzeichnungen anderer Tage anschauen.

Jedes Video kann auch gelöscht, per Klick geteilt oder auf Smartphone gespeichert werden. Auch das Speichern erfolgt sehr flott. Allerdings werden hier natürlich auch nur relativ stark komprimierte Full HD Aufnahmen aus der Cloud geholt und gespeichert. Hat man einen USB-Stick im SmartHub eingesteckt, so kann man ganz oben in der Bibliotheksansicht von Cloud auf Hub wechseln. Dort findet man dann die Aufzeichnungen in der vollen 2k Auflösung und kann sie auch in 2k auf dem Smartphone speichern. Vorschaubilder hat man hier leider erst nachdem man das Video einmal wiedergegeben hat. Insgesamt ist die lokale Bibliotheksansicht etwas langsamer aber im Vergleich zu vielen anderen Kameras noch immer sehr gut.
Geteilte Videos und Videolinks sind 24 Stunden gültig, danach werden diese automatisch gesperrt.

Modus Geofencing – Aktivierung beim Verlassen des Hauses

Arlo-Pro-3-App-Test-ModusDie dritte Hauptregisterkarte in der App nennt sich „Modus“. Hier kann man den aktuellen Betriebsmodus wechseln und auch gewisse Moduseinstellungen verändern

Folgende Modi stehen standardmäßig zur Verfügung:

  • Aktiviert – Kamera zeichnet bei Bewegungen auf und schickt Push Nachricht an Smartphone
  • Deaktiviert – Kamera bleibt ausgeschaltet
  • Zeitplan – Die Kamera reagiert nur zu bestimmten Zeiten oder Tagen auf Bewegung
  • Geofencing – Dies ist eine überaus nützliche Funktion. Die App überprüft ob sich Ihr Smartphone in einem bestimmten Bereich (zum Beispiel Ihrem Haus) befindet. Verlassen Sie mit dem Smartphone das Haus, so kann die Kamera automatisch aktiviert werden. Sind Sie also unterwegs, werden Sie über Bewegungen informiert. Kommen Sie wieder nach Hause, deaktiviert sich die Kamera wieder, so dass Sie nicht ständig durch eigene Bewegungen Push Nachrichten bekommen.

Neben diesen Funktionen kann man auch noch eigene Modi definieren. So kann man sich beispielsweise bei der Bewegung einer bestimmten Kamera auch eine Email mit Bild schicken lassen.
Gefallen hat mir hier insbesondere der Geofencing-Modus und die Tatsache dass man diesen auch mit dem Zeitplan kombinieren kann. Man kann das Ganze so konfigurieren dass die Kamera immer scharf ist wenn man das Haus verlässt, aber auch nachts scharf ist wenn man daheim ist.
Das Ganze hat im Test auch sehr zuverlässig funktioniert.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten in der Arlo App

Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten liste ich mal stichpunktartig auf, ich denke das meiste erklärt sich von selbst, einiges wurde bereits erwähnt.

  • Batteriestatus in Prozent anzeigen
  • Kamera einem anderen Hub zuordnen
  • Kamera LED ausschalten
  • Firmware anzeigen und aktualisieren
  • Seriennummer anzeigen
  • Empfindlichkeit der Bewegungserkennung (PIR) einstellen
  • Funkverbindungsqualität anzeigen
  • Bildhelligkeit einstellen
  • Auto HDR (ähnlich dem WDR Wide Dynamic Range) aktivieren/deaktivieren
  • Lokales 2k Live Streaming aktivieren/deaktivieren
  • Auto Zoom und Tracking aktivieren/deaktivieren (reduziert Videoauflösung auf 720p)
  • Bild um 180° drehen
  • Spotlight (weißes Licht für farbige Nachtsicht) aktivieren/deaktivieren
  • Farbmodus aktivieren/deaktivieren
  • Licht/Helligkeit einstellen
  • Nachtsicht aktivieren/deaktivieren
  • Videoqualität in drei Stufen einstellbar Höchste/Optimal/Energiesparend
  • Weitwinkel einstellen Superweitwinkel 160° / Weitwinkel 125° / Voll 110°
  • Aktivitätszonen einstellbare Bereiche (Vieleck) wo Bewegungen erkannt werden sollen
  • Windgeräusche reduzieren
  • Mikrofon aktivieren/deaktivieren
  • Lautsprecher aktivieren/deaktivieren
  • Lautstärke der Kamera einstellen
  • Sirene in der Kamera aktivieren/deaktivieren

Weitere Einstellungen für den SmartHub

  • Zeitzone wählen
  • Flacker Anpassung Auto/60Hz/50Hz
  • Firmware anzeigen und aktualisieren
  • Seriennummer anzeigen
  • Eingebundene Kameras auflisten
  • USB-Stick aktivieren
  • Lokale Aufzeichnung aktivieren/deaktivieren
  • Freien Speicher anzeigen
  • Stick auswerfen um ihn zu entnehmen
  • Stick formatieren
  • In maximaler Auflösung aufzeichnen aktivieren/deaktivieren
  • Automatisches Überschreiben aktivieren/deaktivieren
  • Direkter Speicherzugriff per VPN
  • Portweiterleitung aktivieren/deaktivieren
  • Weitere generelle Einstellungen in der App
  • Benachrichtigungen stumm schalten
  • Abonnement wählen / aktivieren / zuordnen
  • Profileinstellungen Name, Email, Passwort und Pin für virtuelle Sprachassistenten
  • Verifizierung in zwei Schritten (Smartphone Berechtigungen)
  • Familie Zugriff gewähren
  • Smart-Benachrichtigungen aktivieren/deaktivieren wahlweise Personen / Fahrzeuge / Tiere / andere Bewegungen /
  • Rauch-Kohlenstoffalarm / andere Geräusche
  • Paketerkennung aktivieren/deaktivieren
  • Nummer von Freunden hinterlegen um sie im Alarmfall schnell anrufen zu können
  • Heruntergeladene Video löschen
  • Hilfetexte

Weitere Sceenshots zu einigen App Dialogen und Einstellungen

Screenshots zum PC-Interface

 

Bildqualität und Farb-Nachtsicht der Arlo Pro 3

Die Arlo Pro 3 hat einen etwas kleineren Weitwinkelbereich als die Arlo Ultra, mit 160° kann sie dennoch einen Raum von ca. 4×4 Metern ausreichend gut erfassen. Sie eignet sich somit genauso gut wie die Arlo Ultra besonders zum Überwachen des Nahbereichs. Entferntere Objekte lassen sich ohnehin schwieriger überwachen da der eingebaute PIR-Sensor spätestens nach 10 Metern an seine Grenzen kommt und die Kamera nicht mehr aktiviert. Die Bildqualität der Alro Pro ist in der vollen Auflösung durchaus gut besonders bei ausreichend Tageslicht.

2k Testaufnahme vom USB-Stick

2k Testaufnahme vom USB-Stick

Dennoch haben wir bei vielen Aufnahmen schon ein wenig Schärfe vermisst, besonders bei Einzelbild-Aufnahmen. Für  eine Kamera mit einer so hohen Auflösung und Preis hätte die Bildqualität durchaus noch etwas besser sein können. Die getestete Arlo Ultra 4k aber auch andere Full HD Kameras empfanden wir bei der Bildschärfe und Details deutlich besser. Besonders ungünstig ist es wenn Fotos aus der Cloud geladen werden, diese Aufnahmen sind so stark komprimiert das alleine schon die Komprimierung zu einer deutlichen Verschlechterung führt. Deutlich besser sind die Aufnahmen auf dem USB-Stick in dem Smarthub. Wenn man schon für Cloud zahlen muss, hätte wir aber auch von der Cloud mehr erwartet.

Testaufnahme aus Cloud

Gleiche Aufnahme wie oben, jedoch aus Cloud

Durch den etwas reduzierten Weitwinkel sind Verzerrungen im Randbereich nur im Nahbereich erkennbar. Auch nachts merkt man schon einen leichten Unterschied zur Arlo Ultra, bei völliger Dunkelheit empfanden wir das Infrarot Schwarz-Weiß Video der Arlo Ultra schon ein wenig klarer. Die Arlo Pro 3 hat aber auch die Möglichkeit neben der normalen Infrarot-Beleuchtung einen weißen Spot zu aktivieren. Durch diese recht helle Beleuchtung sind im Nahbereich nachts sogar recht ordentliche Farbaufnahmen möglich, diese sind kaum schlechter als bei der Arlo Ultra. Ist der Spot aktiviert, so schaltet sich dieser automatisch bei einer Bewegungserkennung per PIR ein.

Insgesamt muss man aber schon sagen dass die Arlo Pro 3 recht gute Videos abliefert, insbesondere wenn man ein USB-Stick als Speichermedium in den SmartHub steckt. Die Aufnahmen in die Cloud sind schon stärker komprimiert und nicht mehr ganz so gut wenn man sie in voller Auflösung betrachtet. Für die Überwachung per Smartphone reichen aber auch die Cloud-Aufzeichnungen völlig aus, auf solch kleinen Displays sehen alle Aufnahmen knackscharf aus.

Hier mal verschiedene einstellbare Aufnahmewinkel (Aufnahmen aus Cloud)

Aufpassen muss man bei der Tracking-Funktion. Die Kamera hat ja eine Autozoom-Funktion bei welcher ein Bildausschnitt automatisch gezoomt wird wenn darin Bewegung erkannt wurde. Das ist eine tolle Funktion die gerade am Smartphone die Überwachung erleichtert, jedoch muss man wissen dass sich dadurch die Auflösung generell auf 720p verringert. Eine WDR-Funktion (Wide Dynamic Range) welche oft bei Gegenlicht hilfreich ist, hat die Arlo Ultra in der App nicht, jedoch gibt s hier eine HDR-Funktion welche weitgehend die gleiche Aufgabe erfüllt. Also auch mit hellen Fenstern im Bild kommt die Kamera noch recht gut zurecht.
Die Framerate der Kamera liegt am Tage bei maximal 24fps und geht nachts auf 15fps runter. Keine überwältigende Framerate aber für eine Überwachungskamera völlig ausreichend.

Cloud 720p Autozoom Fuchs

Cloud 720p Autozoom Fuchs

Beeindruckend ist wie bereits angesprochen der automatische Zoom wobei sich bewegende Objekte im Bild automatisch digital heran gezoomt werden (siehe Videos unten). Der gezoomte Bereich verfolgt sogar das Objekt wenn es sich im Bild weiter bewegt. Das Ganze macht die Kamera völlig automatisch wenn der Modus aktiviert ist. Das heißt beim Anschauen von Aufzeichnungen erhalten Sie dann gleich das Video mit dem geschnittenem Zoom. Die Auflösung der Aufzeichnungen sind in diesem Modus allerdings dann immer in 720p Format, da ja die hohe 2K Auflösung durch das digitale Zoomen reduziert wird. Noch schöner ist diese Funktion natürlich bei der Arlo Ultra 4k, da diese einfach eine höhere Auflösung hat und dadurch mehr Reserven zum Zoomen besitzt. Dennoch beeindruckt diese Funktion auch bei der Arlo Pro 3.

Ob es vom Sicherheitsaspekt wirklich nötig ist wenn man ohnehin 2k Aufnahmen auf Speicherkarte hat, das ist eine andere Frage. Man kann 2k Aufnahmen im Falle eines Einbruches oder Diebstahles ja genauso gut noch nachträglich im Grafik- oder Schnittprogramm entsprechend zoomen. Dennoch beim Betrachten von Aufnahmen auf dem Smartphone ist der automatische Zoom schon hilfreich, siehe auch unsere Testaufnahmen im Video:

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Arlo Pro 3 als günstige Alarmanlage?

Arlo-Pro-3-Testbericht-Ueberwachungskamera-Titel-2In der Tat kann eine Arlo Pro 3, vielleicht im Hauseingang und in der Wohnung die Sicherheit erheblich erhöhen. Auf jeden Fall macht sie den Besitzer rechtzeitig auf unliebsame Personen im Haus aufmerksam. Fehlerhafte Alarmmeldungen, wie sie oft bei günstigen Kameras vorkommen sind bei der Arlo Pro genau wie bei der Arlo Ultra sehr selten. Durch einen echten PIR-Bewegungsmelder sowie die intelligente Personenerkennung können sogar im Außenbereich unnötige Push-Meldungen durch wackelnde Bäume, Wetterbedingungen oder Vögel tatsächlich fast komplett vermieden werden.

Ob man dann allerdings mit der eingebauten Sirene den Einbrecher verscheuchen kann ist fraglich, es kann klappen weil dadurch der Einbrecher merkt dass er beobachtet wird. Es muss aber nicht unbedingt sein, denn die Sirene ist genauso leise wie schon bei der Arlo Ultra. Sie ist oft im Nachbarzimmer schon nicht mehr zu hören, abschreckend wirkt sie nicht unbedingt. Auf jeden Fall hat man dann die Möglichkeit die Polizei zu informieren und auch bei der Fahndung sind die durchaus guten Aufnahmen ohne Zweifel sehr hilfreich.

Einbrecher Weihnachten (c) ricardoreitmeyer- Fotolia.comDie Sicherheit einer echten Alarmanlage welche auch Nachbarn durch das Sirenengeräusch weckt wird man natürlich auch mit einer Arlo Kamera nicht ganz erreichen. Bei einem Profi-Einbruch könnten Kameras auch durch einen provozierten Stromausfall oder einen professionellen Störsender deaktiviert werden. Zwar würden die Akku-Kameras dann noch weiterlaufen, aber der notwendige SmartHub fällt dann ja aus, die Aufzeichnungen gehen also verloren. Im Gegensatz zu den meisten Alarmanlagen gibt es in der Zentrale, also hier im SmartHub, kein Notfallakku.

Aber dennoch, auch wenn nicht die Sicherheit einer echten Alarmanlage erreicht wird, ist ein Kamera-Schutz besser als gar kein Schutz. Eine Alarmanlage richtig zu installieren und konfigurieren erfordert schon einen gewissen Aufwand den Viele gerne scheuen. Dagegen hat man eine kabellose Kamera wie diese Arlo Pro oder Ultra innerhalb von Minuten in Betrieb genommen. Und Profi Einbrüche bei denen sich Einbrecher vorher Gedanken machen wie sie den Strom im ganzen Haus lahm legen oder mit einem Sender das WLAN lahm legen sind nun wirklich mehr als selten. Von daher kann man mit mehreren Arlo-Kameras in der Praxis schon einen guten Schutz erreichen.

Aber neben dem Sicherheitsaspekt eignet sich die Arlo auch gut für Tierbeobachtungen aus dem Nahbereich oder auch als Gegensprechanlage an der Haustüre. Die 2 Wege-Sprachverbindung ist im Gegensatz zu vielen anderen Kameras im Nahbereich nämlich richtig gut. Man kann sich hier tatsächlich über das Smartphone mit der Person vor der Kamera unterhalten und sogar verstehen, lediglich etwas lauter könnte es sein!
Der eingebaute Bewegungsmelder hat ungefähr eine Reichweite von 7 bis 10m und reagiert in ähnlich großem Sichtfeld wie die Kamera, das reicht in der Praxis völlig aus. Obwohl sie sich erst einschaltet sobald sie eine Bewegung detektiert, werden die Aufnahmen wirklich blitzschnell gestartet. Selbst kurze  Ereignisse wie eine vorbeirennende Person sind somit auf der Aufzeichnung drauf. Das ist noch deutlich besser als bei der getesteten Reolink Argus 2.

Arlo-Ultra-Test-4k-Ueberwachungskamera-Alexa-Echo-ShowDie Kamera kann auch sehr leicht mit Sprachassistenten wie Echo Show* verbunden werden. Man sagt dann beispielsweise „Alexa zeige mir Haustüre“ und schon zeigt auch Alexa Show das Livebild der Kamera. Schade ist nur dass der Verbindungsaufbau im Test über Alexa nicht immer auf Anhieb klappt und man es manchmal mehrfach versuchen muss. Das gleiche mussten wir auch schon im test der Arlo Ultra feststellen. Auch könnte der Verbindungsaufbau es etwas flotter gehen. Es bleibt zu hoffen das dies noch verbessert wird, das liegt aber nicht an der Kamera sondern vielmehr an den Server-Schnittstellen.

Die Arlo-Kamera unterstützt zudem den IFTTT-Dienst um sie mit anderen Smarthome-Geräten verknüpfen zu können. In vielen Fällen ist das aber gar nicht notwendig. Dinge wie GeoFencing, bei dem sich die Kamera automatisch aktiviert wenn man das Haus verlässt sind schon fest in der Arlo App integriert und funktionieren wunderbar.


INFO: Was ist GeoFencing?  Geofencing ist ein virtueller Zaun, der erkennt, wenn ein eine Person (z.B. mit einem SmartPhone) einen vorher festgelegten Bereich betritt oder verlässt. Mit Geofencing kann man beispielsweise die Bewegungserkennung von Überwachungskameras oder Alarmanlagen automatisch aktivieren wenn man sein Grundstück verlässt. Kommt man wieder nach Hause, so schaltet sich die Bewegungserkennung wieder aus oder auf einen Zeitplan um. Dies erleichtert die Nutzung von Alarmanlagen und Kameras deutlich, da man sie nicht vergisst zu aktivieren bzw. deaktivieren.

Unser Fazit und Testergebnis zur Arlo Pro 3

Bewertung-arlo-pro-3-08-2020-350Wie schon die kürzlich getestete Arlo Ultra kann auch die Arlo Pro 3 fast durchweg überzeugen. Die Bildauflösung ist mit 2k zwar geringer als bei der Arlo Ultra 4k, jedoch reicht sie unserer Meinung nach in den meisten Fällen völlig aus. Lediglich wenn man gerne Autozoom-Funktion nutzt, wo die Kamera automatisch das sich bewegende Objekt vergrößert merkt man deutlichere Unterschiede zur Alro Ultra 4k. Ansonsten ist die Bildqualität gut, aber nicht immer so scharf wie ich es mir bei einer so teureren Full HD Auflösung wünschen würde. Die Arlo Ultra war hier schon besser! Besonders Aufnahmen aus der Cloud sind leider auch hier sehr stark komprimiert, was die Schärfe natürlich verringert. Allerdings bei den Funktionen und Möglichkeiten unterscheidet sich die  Arlo Pro 3 nicht von der Arlo Ultra. Der mitgelieferte SmartHub VMB4540* im Set unterstützt zwar leider keine Speicherkarte, aber dafür kann man ja einen USB-Stick einstecken. Alternativ kann man aber auch den SmartHub VMB5000* mit Speicherkarte nutzen.
Auch die Schnittstelle zu Alexa Show*, IFTTT oder das bereits eingebaute Geofencing sind Dinge die man nicht bei jeder Kamera findet.
Arlo-Pro-3-Test-Kamera-HandSchade ist natürlich dass die Cloud-Nutzung nach bereits 3 Monaten Kosten verursacht, auch wenn sie relativ gering sind. Bei einem derartig hohem Kamerapreis (siehe Amazon*) hätte man zumindest einen kleinen Cloudspeicher dauerhaft und kostenlos bereitstellen können. Zum Glück kann man die wichtigsten Dinge auch ganz ohne Cloud nutzen. Dass ein USB-Stick zentral im SmartHub eingesteckt wird hat auch den Vorteil dass Einbrecher die Aufnahmen nicht durch Entwenden der Kamera hinfällig machen können.

Alles in allem kann ich das Kamerasystem aber empfehlen, insofern einem der doch recht hohe Preis nicht abschreckt. Auch wenn man hier und da noch ein paar Dinge verbessern könnte, macht es doch Spaß die Arlo Pro 3* zu nutzen. Wer noch schärfere Aufnahmen braucht, der sollte sich aber auch die Arlo Ultra 4k mit quasi den gleichen Funktionen anschauen, beide Kameras sind gut kombinierbar und mit einem SmartHub und sogar Solar-Panel nutzbar. Eine weitere noch günstigere Alternative wäre die schon getestete Blink XT oder Blink XT2* die ebenfalls sehr gut, kabellos und flott sind. Allerdings bei Bildqualität und Funktionsumfang werden sie schon deutlich von der Arlo Pro 3 und Ultra übertroffen. Dafür klappt bei der Blink die Zusammenarbeit mit Assistenten wie Alexa Show* schon etwas zuverlässiger.

Letzte Aktualisierung am 27.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Disclaimer

Videos zur Arlo Pro 3

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Arlo Pro 2 und Arlo Pro 3 Nachtsicht im Vergleich

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Tracking / Autozoom / Beispiel

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Arlo Pro 3 Youtuber Erfahrung

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Arlo Pro 3 Hersteller Video

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Lieferumfang der Arlo Pro 3 im 2er Set mit Hub

2x  Kamera,  USB-Ladegerät/Steckernetzteil,  Akku, Magnetischer Standfuß als auch Wand- und Deckenhalter, Wandhalter mit Kugelgelenk,  Lan-Kabel, USB-Ladekabel, Kamera-Hub, Schnellstart Anleitung,  Befestigungsmaterial

Ein paar Testurteile

Urteile in der Fachpresse zur Pro 3

Neben  Magazinen / Zeitschriften zitieren wir hier auch Testberichte einiger Blogs:

… Wer eine erstklassige Überwachungskamera sucht, die sich trotz umfangreicher Funktionen unkompliziert installieren und bedienen lässt, ist bei der recht teuren Arlo Pro 3 genau richtig …

PC-Magazin 13.12.2019 - Sehr gut

… Die kabellose Arlo Pro 3 bietet ansehnliche 2K-Aufnahmen, Videoaufzeichnung bei Bewegungserkennung, Bewegungszonen und Nachtsicht in Farbe … …  Die Kamera leistet sich kaum Schwächen, ist aber auch nicht gerade günstig …

Computer Bild 25.4.20 - Gut (Note 2.3)

… Mit der Arlo Pro 3 ist es Arlo gelungen, mal wieder ein Prachtstück an Kamerasystem auf den Markt zu bringen. Die Neue Pro 3 beinhaltet genau die selben Funktionen wie die Arlo Ultra, kann jedoch nur in 2K aufnehmen. Das ist für ein Überwachungsystem jedoch in meinen Augen völlig ausreichend   …

Smarthome Assistent.de - 4,5 von 5

 

Technische Daten zur Arlo Pro 3 Kamera

Arlo Pro 3
Video-Hardware Eigenschaften
Sensor Typ 1/3" Auflösung 4 Megapixel
Objektiv Typ Fixed Focus
Blickwinkel 160° auf 125° oder 110° reduzierbar
Zoom Nein
Video-Übertragung
Kompressionsformate H.264 / H.265
Auflösungen 2k (2560 x 1440, 2k) 1080p (1920 x 1080, Full HD, 2.0 Megapixels) 720p
Max. Bildwiederholungsrate 24 Frames/Sec
Bild drehen/spiegeln Ja (somit Kopfüber- bzw. Deckenmontage möglich)
Video-Nachtsicht
Infrarot-Nachtsicht (IR) Ja (Überwachung auch bei vollkommener Dunkelheit) neben IR verfügt die Kamera auch über weißen Spot der auch Nachts eine Farbansicht erlaubt
Anzahl IR-LEDs k.A. 850nm IR LED sowie weißer LED-Spot
Max. Nachtsicht-Reichweite ca. 8 - 10m
Audio
Integriertes Mikrofon Ja
Integrierter Lautsprecher Ja
Audio-Format k.A.
Audio Eingang / Ausgang Nein
Internet-Verbindung
Direktverbindung via P2P Ja (über Hub)
Fernzugriff via IPv4 / IPv6 Ja
Einrichtung via QR-Code Ja
Kostenlose DDNS-Adresse Nein
Drittanbieter DDNS Nein
Netzwerk-Verbindung
LAN-Anschluss Ja, am Hub der Kamera
PoE Nein
WLAN Nein, direkte 2,4 Ghz Funkverbindung zum Hub
Max Funk Reichw. (innen) ca. 10-20m (durch 2 normale Wände oder 1 Stahlbeton-Decke)
Max Funk Reichw. (außen) ca. 20-40m (Freifeld)
WPS-Funktion wird nicht benötigt
Aufnahme
Aufnahme direkt in Cloud Ja
Aufnahme auf SD Karte Nein, aber Aufnahme auf USB-Stick USB-Stick kann in Hub eingesteckt werden Optional auch Hub mit SD erhältlich
Aufnahme mit Ton Ja
Aufnahme-Zeitplan Ja
Alarm
Bewegungserkennung Ja
Bewegungserkennungs-Zeitplan Ja
Geofencing Automatische Aktvierung wenn man einen Bereich (z.B. Wohnung) verlässt) Ja
Alarm via Push-Message an Smartphone Ja
Alarm-Bilder an Email Ja
Alarm-Bilder als FTP Upload Nein
Alarm-Videos an FTP Upload Nein
Alarm I/O (externer Eingang/Ausgang) Nein
Sicherheit
Passwortschutz Ja Zudem zweifache Verifizierung Bei Zugriff mit anderem Smartphone oder PC muss durch das Hauptsmartphone zeitnah zugestimmt werden
WLAN-Verschlüsselung Ja (WEP/WPA-PSK/WPA2-PSK) zusätzliche AES-Verschlüsselung für Cloud
Sonstiges
Multi-Ansicht für mehrere Kameras Ja
Snapshot Funktion Ja
Pan/Tilt (Schwenk-Neigefunktion) Nein
Optischer Zoom Nein Digitaler aber dank 2k Aufnahme auch nützlich
Amazon Alexa Ja, Amazon Show liefert Livebild
Google Assistant Ja
IFTTT Ja
Physikalische Beschaffenheit
Betriebstemperatur -20 ℃ ~+45 ℃
Stromzufuhr Fest installiertes Lithium Akku 4800 mAh / 3,85 V oder USB-Ladekabel
Kamera Gewicht 319 g
Kamera Maße 89 x 52 x 78,4 mm
Wetterfest Ja IP65-Zertifizierung.
Systemanforderungen
Unterstützte Betriebssysteme Android und IOS / PC-Internet Browser
Unterstützte Browser Chrome Microsoft Edge Firefox u.a.
Unterstützte Smartphones iPhone, iPad, Android Phones, Android Tablets
Spannungsversorgung
Netzbetrieb Über Standard Mikro-USB Stecker
Akkubetrieb Ja, fest installiertes Lithium Akku 4800 mAh / 3,85 V
Akkulaufzeit Abhängig von der Kamera Aktivierung/Aufzeichnungen ca. 1 - 6 Monate (Schätzung aufgrund praktischen Test) Dauerhaft nutzbar, falls Solar Panel angeschlossen!
Solar Betrieb Ja, über optionales Solar Panel kann Kamera praktisch dauerhaft nutzen,
Bezugsquelle
Bezugsquelle Kamera hier über Amazon*
Bezugsquelle Solar Panel hier über Amazon*
Shop Arlo Store*
9 Testergebnis
Gut

Kabellose und einfach zu bedienende Überwachungskamera die dank eingebautem Akku sehr leicht überall montierbar ist. Dank eingebautem PIR sowie Personenerkennung kommt es selbst im Außenbereich selten zum Fehlalarm. Allerdings ist die Kamera nicht gerade günstig.

Video
8.5
Funktionsumfang
8.6
Einrichtung/Konfiguration
9
Software
10
POSITIV
  • gute Bildqualität, mit hoher Auflösung
  • großer Weitwinkel mit bis zu 160° (per Software bis 110° reduzierbar)
  • besonders einfache und schnell Inbetriebnahme ohne Vorkenntnisse
  • Push-Nachrichten oder E-Mails bei Bewegung
  • Geofencing und IITFFF Unterstützung
  • Videos können in Cloud und im mitgelieferten HUB (USB-Stick) gespeichert werden
  • Personen / Tiere / Fahrzeuge und Pakete können im Bild erkannt werden und zur Filterung der Benachrichtigung genutzt werden
  • sehr lange Akku-Laufzeiten, je nach Nutzung mehrere Monate Laufzeit
  • eingebauter Lautsprecher / Mikrofon und Sirene
  • Gute Sicherheitsfunktionen, Verschlüsselung und flotte Smartphone App mit flotter Wiedergabe aus der Cloud
  • Auch über PC kann auf Livebild und Aufnahmen zugegriffen werden
NEGATIV
  • eingebaute Sirene sehr leise
  • Cloud erfordert kostenpflichtiges Abo wenn man alle Funktionen nutzen möchte
  • Cloud-Speicherung nur 3 Monate kostenlos
  • Kamerapreis sehr hoch
  • Cloud komprimiert sehr stark auf kosten der Bildqualität

Die Alro Pro 3 Überwachungskamera wird in verschieden Sets angeboten

Neben den eigentlichen Kamerasets bietet Arlo auch kompatible Videotürklingeln, Solarpanels  oder alternative Kamerahalter an.

Angebot
Arlo zertifiertes Zubehör | Sonnenkollektor/Solarladegerät (wetterfest, 2,44m magnetisches Ladekabel, verstellbare Halterung, nur mit Ultra, Pro3 & Floodlight Überwachungskamera kompatibel) VMA5600*
Laden Sie den Akku Ihrer Arlo Ultra- / Pro3-Kamera vor direkter Sonneneinstrahlung; Wetterbeständiges Design
69,99 EUR −11,43 EUR 58,56 EUR
Angebot
Angebot
Arlo zertifiertes Zubehör | Verstellbare Innen/Außen Halterung (geeignet für Arlo HD, Pro und Pro 2 kabellose Überwachungskamera) weiß/silber, VMA1000*
Mehr Flexibilität für die Anbringung Ihrer Arlo HD-, Pro- und Pro 2-Sicherheitskameras; Freistehende Platzierung auf dem Tisch oder mit beigefügtem Montageset
14,99 EUR −2,33 EUR 12,66 EUR

Letzte Aktualisierung am 27.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Disclaimer

So haben wir getestet

Video (25%)

Unter Video haben wir alle Eigenschaften der Kamera bewertet, die indirekt oder direkt mit der Bildqualität in Zusammenhang steht. Bewertet wurde unter anderem auch die Bildauflösung und Bildrate. Per Sichtkontrolle wurde zudem auf Schärfe, Rauschen   oder Ruckler geachtet. Zudem wurde bewertet ob die Kamera eine aktuelle und kompatible Video-Kompression unterstützt.

Funktionsumfang(25%)

Unter Funktionsumfang haben wir bewertet welche Funktionen und Möglichkeiten die Überwachungskamera selbst bietet. Ob ein interner Speicher wie z.B. SD-Karte vorhanden ist, welche Schnittstellen (LAN/WLAN) die Kamera besitzt. Ob die Kamera Alarmmeldungen und Speichervorgänge per FTP oder E-Mail vornehmen kann. Ob eine IR-Beleuchtung integriert ist und wie groß die Reichweite ist. Ob Ton aufgezeichnet wird. Ob eine passende Smartphone-App bereitsteht und ob Zugriff über das Internet möglich ist. Ob gängige Protokolle wie P2P / ONVIF unterstützt werden.

Einrichtung/Konfiguration (25%)

Da Überwachungskameras eigentlich nicht nur von technisch versierten Personen installiert werden, haben wir hier bewertet wie einfach die Kamera montiert und konfiguriert werden kann. Ob die Konfiguration weitgehend automatisch erfolgt oder ob viele Dinge (z.B. Router) manuell konfiguriert werden müssen. Ob es im Test Stolperfallen aufgrund der Hardware oder fehlenden Hinweisen in der Dokumentation gab.  Ob die Dokumentation ausreichend klar und verständlich ist.

Software (25%)

Unter Software haben wir die mitgelieferte Software und deren Kompatibilität mit aktuellen Windows-Betriebssystemen und Browsern bewertet. Ob es im Test Abstürze oder Probleme mit Bildaufbau oder Konfiguration gab. Und welche Möglichkeiten die Software bietet bzw. wie einfach diese zu bedienen ist.

Unsere Punkte / Bewertungszuordung
  • 0 - 3  Mangelhaft
  • 3.1 bis 5.5 Ausreichend
  • 5.6. bis 7.0 Befriedigend
  • 7.1 bis 9  Gut
  • 9.1 bis 10 Sehr gut

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