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LUPUSNET LE 201 WLAN IP-Kamera im Test

LUPUSNET HD – LE201, so nennt sich die brandneue Überwachungskamera der Firma LUPUS-Electronics. Die Kamera ist außergewöhnlich kompakt, leicht und wird zudem noch zu einem sehr attraktiven Preis angeboten. Unser Test der LUPUSNET HD – LE201 zeigt aber auch, dass diese Kamera in Bezug auf Bildqualität und Leistung sich keinesfalls hinter anderen Video-Kameras verstecken muss. Im Gegenteil, sie besitzt einige Features, die man sogar bei sehr viel teureren Kameras oft vermisst.

 LUPUSNET HD – LE201 – Nicht nur für den Außenbereich

Bei Erhalt der LUPUSNET HD – LE201 waren wir erstmal sehr überrascht über die wirklich kompakte Bauform. Die Kamera wirkt noch nicht mal halb so groß und schwer wie viele andere von uns getesteten Überwachungskameras für den Außenbereich. Mit ca. 490g ist sie ein echtes Leichtgewicht, verfügt aber dennoch über ein wettergeschütztes Außengehäuse, welches sogar der Norm IP 67 (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen) entspricht. Der Hersteller sichert einen Betrieb in dem Temperaturbereich von -30 bis zu +50 Grad zu, also auch auf eine externe Heizung wie bei anderen Herstellern braucht nicht zurückgegriffen werden. Das spart Strom und damit Kosten!

Aufgrund der kleinen Bauform kann man sich sogar vorstellen die Kamera durchaus auch im Innenbereich einzusetzen, im Test hat sie auch dort eine gute Figur abgegeben.

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Aufgrund fehlendem Stativgewinde, mussten wir uns mit Holzadapter behelfen

Bei den Leistungsmerkmalen muss man keine Abstriche machen, im wesentlichen wird all das an Funktionen und Möglichkeiten bereitgestellt, was wir schon von anderen getesteten Überwachungskameras her kennen, sogar einiges mehr. Lediglich beim Lieferumfang muss man ein wenig zurück stecken, eine SD-Speicherkarte gehört ebenso wenig zum Lieferumfang wie ein LAN-Kabel. Ein spezieller Wandhalter ist nicht nötig, da dieser bereits fest an der Kamera montiert ist. Montiert wird die Kamera über die Grundplatte mit drei Schrauben, ein Kugelkopf erlaubt die beliebige Ausrichtung. Die Kamera kann so sowohl an der Decke als auch an der Wand montiert werden. Vermisst haben wir im Test lediglich ein Stativgewinde, wie es die meisten anderen Außenkameras besitzen. Da wir Überwachungskameras für Bildtests gerne auf Stativ montieren, haben wir uns mit einem schellen Adapter aus Holz beholfen.

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Lieferumfang der Überwachungskamera Lupusnet LE 201

Der Lieferumfang besteht also im wesentlichen nur aus der Kamera, einem 12V Netzteil, einer WLAN-Antenne und einer deutschen Bedienungsanleitung. Aber auch wenn man noch den Kaufpreis einer Micro-SD-Karte und vielleicht eines Lan-Kabels (was man meist sowieso irgendwo hat) hinzurechnet, bleibt die Kamera bemerkenswert preiswert.

142,49
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Letztes Preisupdate:03.12.2016 22:01 Uhr
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Ausstattung der LUPUSNET HD – LE201

In Punkto technischer Ausstattung muss sich die LUPUSNET HD – LE201 nicht hinter teureren Kameras verstecken. Die Kamera kann per WLAN als auch per LAN-Kabel mit dem heimischen Netz verbunden werden. Auf einen FBAS-Signalausgang für ältere analoge Monitore wurde verzichtet. Auch ein Audio-Ausgang gibt es nicht, da in der Kamera kein Mikrofon verbaut ist. Die Kernaufgabe ist also sicherlich die Bildüberwachung im Außenbereich per WLAN. Dadurch mussten auch nur drei Anschlüsse nach außen geführt werden, die  LAN- und Netzteil Buchse und der Antennenanschluss.Die mitgelieferte WLAN-Antenne kann direkt an der Antennenbuchse angeschraubt werden, wie im Bild zu sehen.

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Die Lupusnet LE201 verfügt über Weitwinkel und IR-Strahler

Für die Bildaufzeichnung nutzt die Kamera einen Bildsensor mit einer Auflösung von 1.3MP (1280×960 Pixel) , damit löst sie sogar etwas besser auf als andere Überwachungskameras in dieser Preiskategorie. Bemerkenswert ist aber, dass die Kamera bereits mit einem sehr schönem Weitwinkelobjektiv ausgestattet ist. In der Regel ist ein Weitwinkel für die meisten Anwendungszwecke von Vorteil, insbesondere dann, wenn die Kamera relativ nahe am zu beobachten Objekt montiert werden soll. Bei geschickter Montage lassen sich so beispielsweise gleich zwei Hausseiten gut in einem Bild überwachen, selbst wenn die Kamera nur 3m vom Haus entfernt ist. Auch wenn man die Kamera im Innenbereich montiert, ist der vorhandene 92° Weitwinkel von Vorteil, denn so passt auch ein etwas größeres Zimmer gut in das Bild.

Natürlich verfügt auch diese Kamera über einen integrierten IR-LED-Scheinwerfer, der sich nachts automatisch aktiviert. Angegeben wird eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Auf diese Weise kann man natürlich auch nachts im Stockdunklen das Haus, das Auto oder das eigene Grundstück sehr gut überwachen. Natürlich eignet sich dieser IR-Scheinwerfer auch ideal um einen Innenraum nachts ausreichend auszuleuchten.
Im Test überzeugte der IR-Scheinwerfer wirklich durch eine gute Ausleuchtung, lediglich zum Rand hin klappt es mit den 30 Metern nicht mehr so ganz, je nach Gegebenheiten sind aber auch da noch gute 15 bis 20m drin. Vergleicht man den IR-Scheinwerfer mit der von uns getesteten Instar Überwachungskamera IN-5907, so fiel bei der LUPUSNET HD – LE201 die Reichweite ein wenig geringer aus. Dies ist allerdings auch nicht verwunderlich, den aufgrund des breiteren Sichtfeldes muss diese Überwachungskamera das Licht auch etwas breiter verteilen. Bemerkenswert ist, dass die Helligkeit des IR-Scheinwerfers über das Webinterface frei eingestellt werden kann, sogar zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich.
Dem Einsteiger sei noch gesagt, dass natürlich das IR-Licht der Kamera für den Menschen unsichtbar ist, die Kamera bleibt also dem Einbrecher verborgen.

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Unter der unteren Platte steckt die Speicherkarte

Natürlich verfügt die  LUPUSNET HD – LE201 auch über einen Slot für eine Speicherkarte. Dieser Slot befindet sich hinter einer wasserdichten Verschlussplatte auf der Unterseite der Kamera. Unterstützt werden Micro-SD Speicherkarten bis zu 128 GB, im Test konnten wir aber auch schon mit kleinen 2 GB-Karten sehr viele Videos und Fotos aufzeichnen, man muss also nicht unbedingt eine so große Speicherkarte einlegen. Auf eine Speicherkarte sollte man aber nicht verzichten, man sollte in jedem Fall eine passende mitbestellen und gleich bei der Inbetriebnahme einlegen. Viele Funktionen der Software sind nur mit Speicherkarte nutzbar. Alternativ unterstützt die Kamera natürlich auch einen FTP-Server oder NAS-Speicher zum Ablegen von Aufnahmen, die Speicherkarte hat aber den Vorteil, dass sie auch funktioniert wenn das Netzwerk / Internet mal ausfällt.

Inbetriebnahme der LUPUSNET HD – LE201

Da Überwachungskameras immer mehr auch von privaten Anwendern ohne tiefere Netzwerk-Kenntnisse installiert werden, haben wir im Test auch wieder besonders darauf geachtet wie einfach die Kamera in Betrieb genommen werden kann.
Besonders einfach ist es wenn man die LUPUSNET HD – LE201 nur per Smartphone oder Tablet App überwachen möchte. In diesem Fall geht man wie folgt vor:

  1. Überwachungskamera mittels einem LAN-Kabel mit einem Router oder Switch verbinden und Netzteil einstecken
  2. Anschließend die Lupusec-App kostenfrei im Playstore oder IOS-Store herunterladen und starten
  3. Danach hilft ein Assistent beim Einrichten. Im wesentlichen muss man jetzt mit der Smartphone Kamera einen QR-Code scannen damit die Kamera gefunden wird.
  4. Danach noch das WLAN-Netz auswählen und alles weitere geht automatisch

lupusnet-le-201-tabletAnschließend hat man sofort des Livebild der Kamera auf dem Smartphone, sobald man die App erneut aufruft.
In der Praxis gab es bei unserem Smartphone allerdings etwas Probleme mit dem Scannen des sehr kleinen QR-Codes. Man kann zwar alternativ auch ohne den Code nach der Kamera im Netz suchen lassen, allerdings funktionierte dies bei uns im Netz nicht. Wieso das bei uns nicht klappte, konnte der Hersteller bislang nicht klären, er geht der Sache aber nach und verbessert dies gegebenenfalls in einem Update der App oder Firmware.
Wer ein ähnliches Problem hat, kann sich auch damit behelfen, dass er mit der normalen Kamera App des Smartphones den QR-Code scannt und kopiert. Man kann ihn dann in der Lupusec App manuell eingeben (einkopieren) und so das Problem umgehen.

Natürlich kann man die LUPUSNET HD – LE201 auch per PC einrichten, was wohl die etwas erfahreneren Anwender sicher auch bevorzugen. Für diesen Zweck sollte man sich den IP-Finder von der Lupusec-Seite herunterladen (hier Download-Link für Windows / MAC).  Auch in diesem Fall sollte man zunächst die Überwachungskamera per LAN-Kabel mit Router oder Switch verbinden. Wenn man dann den IP-Finder startet, sollte dieser die Kamera finden und die aktuelle IP anzeigen.
Per Klick oder auch durch Eingabe dieser IP gelangt man dann in das umfangreiche Webinterface der Kamera.

Tipp: Eigentlich sollte der IP-Finder laut Hersteller immer funktionieren, auf unserem Rechner klappte es aus unerklärlichen Gründen dennoch nicht. Sollte man ein ähnliches Problem haben, kann man sich helfen, indem man sich in seinen Router eingeloggt (z.B. FritzBox*). Dort werden in der Regel alle angeschlossenen Geräte mit IP aufgelistet, so dass man diese leicht notieren kann. Bei dieser Gelegenheit kann man dort auch festlegen, dass  der Kamera vom DHCP-Server immer die gleiche IP zugeteilt wird, dadurch muss man nicht an jedem Tag erneut suchen.

lupusnet-le-201-kamera-ie-testaufnahme-ddnsMöchte man die Überwachungskamera auch über das Internet erreichen, also auch außerhalb der Wohnung, dann sollte man im Router noch 3 Ports weiterleiten. In der Regel sind das die Ports 80 TCP, 37777 TCP und 37778 UDP.  Weiterhin benötigt man einen DDNS-Service im Internet, am einfachsten ist es wenn man sich dazu bei dem Lupus-DDNS-Service registriert. Kosten fallen dabei keine an, da Lupus diesen Service kostenfrei anbietet.
Übrigens, ein eigener DDNS-Service wird derzeit noch nicht unterstützt, allerdings kann man unter mehreren Anbietern auswählen.
Nähere Hinweise dazu findet man auch im Handbuch der Kamera und im Webinterface.

 

Video zeigt die Inbetriebnahme der LUPUSNET LE 201 Überwachungskamera

LUPUSNET HD – LE201 – Den richtigen Browser benutzen

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Bei vielen Browsern muss ein Plugin geladen werden

Bevor man sich mit der IP über den Browser im Webinterface der Kamera einloggt, sollte man bedenken, dass nicht alle Browser genauso gut geeignet sind, einige können kein Livebild darstellen. Am besten klappt es laut Hersteller mit dem Mozilla Firefox. Der neue Microsoft Edge Browser ist beispielsweise wenig geeignet, er kann kein Livebild darstellen. Auch mit dem Chrome-Browser gab es zunächst Probleme mit der aktuellen Firmware in der Kamera. Der Hersteller arbeitet jedoch an einer neuen Firmware, so dass bald auch der Chrome-Browser funktioniert. Für unseren Test hatten wir bereits die Beta-Version der neuen Firmware zur Verfügung, so dass wir bereits auch den Chrome-Browser nutzen konnten. Erforderlich ist lediglich, dass ein NACL-Plugin installiert wird, den Link bekommt man automatisch nach dem ersten Einloggen in das Webinterface.
Auch der Internet Explorer kann genutzt werden, auch er liefert nach einer Plugin-Installation ein Livebild. Allerdings gab es bei unserer IE-Version unter Windows 10 ein Problem bei der Einstellung der Zonen für die Bewegungserkennung, was bei Firefox und Chrome nicht auftrat.

 

Die vielfältigen Möglichkeiten der LUPUSNET HD – LE201

Nach dem man sich das erste Mal in das Webinterface eingeloggt und etwas umgeschaut hat, wird man überrascht sein wie viele Funktionen die Kamera bietet und wie gut das Livebild ist.
Zunächst zu den Funktionen, die Kamera bietet im Prinzip all das, was wir auch schon vom Test der Instar Überwachungskamera IN-5907 oder auch Foscam FI9803P her kennen, sogar einiges mehr. Besonders interessant und wichtig ist hier beispielsweise die Bewegungserkennung. Die Kamera erkennt also automatisch wenn sich etwas im Bild bewegt und startet dann die Videoaufzeichnung und/oder erstellt Fotos. Wie lang die Videoaufzeichnung erfolgen soll oder in welchen Intervall Fotos geschossen werden, all das kann man natürlich frei einstellen. Man kann im Bild auch die Bewegungserkennung auf bestimmte Bereiche im Bild beschränken, bis zu 4 Regionen sind frei definierbar wobei auch die Empfindlichkeit der Erkennung eingestellt werden kann. Natürlich kann man im Webinterface auch einen E-Mail Account eintragen und dann bei Erkennung einer Bewegung automatisch E-Mails mit Foto an beliebige E-Mail Adressen verschicken.
Da die Kamera ein sehr scharfes und störungsfreies Bild liefert, waren wir zudem positiv überrascht wie zuverlässig die Bewegungserkennung arbeitet.  Selbst Regen oder geringer Schneefall führt im Regelfall nicht zu Fehlauslösungen, wenn die Schneeflocken nicht direkt vor der Kamera runter gehen.

Fehlalarme können aber auch dadurch reduziert werden, indem man die Bewegungserkennung nur zu bestimmten Zeiten aktiviert oder die Empfindlichkeit zu bestimmten Zeiten ändert. Dafür bietet die Kamera umfangreiche Zeiteinstellungen und drei Profile. Man kann praktisch für jeden Tag mehrere ganz unterschiedliche Einschaltzeiten festlegen. Über einen grafischen Dialog ist dies zudem sehr einfach.

Die Kamera blickt in die Vergangenheit

Das Highlight ist jedoch, dass die aufgezeichneten Videosequenzen bei der Erkennung einer Bewegung bereits einige Sekunden vorher beginnen. Wieviele Sekunden vorher gestartet werden soll, kann sogar eingestellt werden. Dadurch ist es quasi unmöglich, dass jemand nicht erfasst wird, selbst wenn er sehr schnell durch das Bild rennt.
Zur Erklärung: Möglich wird dieses Feature, da die Kamera praktisch immer einige Sekunden in einer Schleife im RAM-Speicher aufzeichnet. Wird dann eine Bewegung erkannt, so wird der Speicherinhalt dem Video vorangestellt und man schaut quasi einige Sekunden in die Vergangenheit!

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Speicherort für Videos und Fotos festlegen

Wie bereits erwähnt kann die LUPUSNET HD – LE201 nicht nur auf SD-Karte Videos speichern, sondern auch Videos und Bilder auf einem fernen FTP-Server oder NAS-Speicher ablegen. Man kann aber auch Aufnahmen über das Webinterface direkt auf den heimischen PC abspeichern lassen. Im letzteren Fall werden die Dateien in einem H.264 Format mit der Endung DAV abgelegt. Über einen DAV-Player, welcher ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden kann, können diese Videodateien dann angeschaut oder in ein gängiges Videoformat gewandelt werden.

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Smartplayer um lokale DAV-Aufnahmen umzuwanden und anzuschauen

Aufzeichnungen welche durch die Bewegungserkennung- oder durch Sabotageversuche ausgelöst werden, werden bereits intern von der Kamera in gängige MP4 Dateien umgewandelt. Möchte man keinen FTP- oder NAS-Server anbinden, empfiehlt sich immer das Speichern auf der eingebauten SD-Karte. Hier können durchaus viele Stunden Videos abgelegt werden. Selbst wenn einmal der Platz zu klein wird, ist das kein Problem denn die Kamera kann bei Bedarf die ältesten Videos automatisch auch überschreiben. Ob das geschehen soll, kann frei festgelegt werden, man kann sich auch eine E-Mail schicken lassen wenn der Speicher zu knapp wird. Programmierbar ist auch, dass Aufnahmen nach x Tagen automatisch gelöscht werden.

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Wiedergabe von Aufzeichnungen

Aufzeichnungen die auf SD-Karte gespeichert wurden, lassen sich auch jederzeit über das Webinterface anschauen als auch herunterladen. Dies ist besonders übersichtlich, denn über eine Kalenderansicht ist auf den ersten Blick erkennbar an welchen Tagen Aufzeichnungen abgelegt wurden. Man kann sich dann die Dateien sortiert nach Tag und Uhrzeit auflisten lassen und anschauen bzw. herunterladen. Schade ist lediglich, dass es momentan noch keine Ansicht für alle Aufzeichnungen an allen Tagen gibt, allerdings bastelt der Hersteller noch an der neuen Firmware und an den Funktionen, es kann also noch einiges kommen.

Texte ins Bild einblenden und Privates ausblenden

Standardmäßig blendet die LUPUSNET HD – LE201 automatisch rechts oben das Datum mit Uhrzeit als auch einen Kameranamen unten links ein. Man kann alle diese Einblendungen wahlweise ausschalten, wobei wir empfehlen die Uhrzeit aktiv zu lassen. Bei einem Einbruch ist eine genaue Uhrzeit für die Ermittlung immer sehr wichtig. Die Uhr braucht auch nie gestellt zu werden, die Kamera sucht sich die automatisch über das Netz.
Man kann aber auch noch weitere vier beliebige Zeilen Text in das Bild einblenden lassen, siehe im oberen Foto unten rechts.
Möchte man bestimmte Stellen im Bild ausblenden, vielleicht weil sie etwas sehr Privates zeigen, so kann man bis zu 4 beliebig große Regionen im Bild als privat kennzeichnen. Diese Regionen werden dann bei der Aufzeichnung ausgeblendet.

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Privatzonen können ausgeblendet werden

 

LUPUSNET HD – LE201 überzeugt in der Bildqualität

Neben all den Möglichkeiten die eine Überwachungskamera bietet, ist natürlich die Bildqualität ganz wichtig. Wie schon erwähnt besitzt  die LUPUSNET HD – LE201  einen Auflösung von 1280×960 Pixel. Aufzeichnungen erfolgen gewöhnlich im 720P (1280×720) Format. Das ist zwar noch kein Full HD, aber eine durchaus gute Auflösung für eine Überwachungskamera. Zudem kommt hinzu, dass das Bild angenehm scharf ist und überraschend gut die Farben darstellt. Besonders punktet die Kamera unter schlechten Lichtverhältnissen und bei Gegenlicht. Selbst bei starken Gegenlicht, beispielsweise ein Fenster in einem dunkleren Raum, liefert die Kamera ein sehr schönes Bild.
Natürlich wird bei Gegenlicht der Innenraum immer etwas dunkel, wenn das nicht gewünscht wird kann man die WDR (Wide Dynamic Range) aktivieren und so noch mehr Details erkennen. Die WDR-Funktion kann bei der Kamera sogar in ihrer Intensität frei eingestellt werden, was selten bei Kameras möglich ist.  Experten sei gesagt, dass es neben einer WDR Funktion auch eine BLC- und HLC-Funktion zur Bildverbesserung gibt.

Aber auch das LowLight Verhalten der Kamera hat uns wirklich beeindruckt. Viele Kameras schalten schon recht früh bei Beginn der Dämmerung den IR-Scheinwerfer dazu. Der Nachteil besteht darin, dass man dann nur noch ein Schwarz-Weiß-Bild zur Verfügung hat (Videos mit IR-Beleuchtung sind nicht in Farbe möglich).
Da die LUPUSNET HD – LE201 aber einen sehr empfindlichen Bildsensor hat (laut Hersteller reicht : 0. 1 Lux aus), schaltet diese Kamera den IR-Scheinwerfer erst dann dazu, wenn es fast stockdunkel ist. Vorher braucht die Kamera den Scheinwerfer garnicht, denn sie liefert noch bei fast vollständiger Dunkelheit ein bemerkenswert gutes Farbbild. Nachfolgend ist ein Screenhot des Webinterfaces zu sehen, welches das Livebild um 17 Uhr am 6.11.2016 zeigt. Um diese Zeit ist es bereits sehr dunkel, aber auf dem Foto sieht es aus als sei es noch recht hell. Dies ist wirklich sehr beeindruckend gewesen, denn mit dem bloßen Auge haben wir vom Kamerastandort nicht mehr sehen können ob da jemand auf der Terrasse steht oder sitzt! Die Kamera sieht hier mehr als der Mensch und das ohne Scheinwerfer – das ist vorbildlich!

 

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Obwohl schon sehr dunkel, sieht die Kamera es noch fast wie am Tag

Erst wenn es wirklich fast stockkdunkel ist, schaltet die Kamera den IR-Scheinwerfer dazu und schaltet dann natürlich auch auf Schwarz-Weiß-Darstellung um, siehe Foto unten. Erkennbar ist allerdings auch, dass der IR-Scheinwerfer leider zum Rand hin an Intensität verliert. Es ist allerdings nicht so stark wie es im unteren Foto erscheint, hier sorgt die Reflexion des Buchsbaumes (Gegenlicht) für ein wenig Unterbelichtung. Dennoch, man kann auch in der dunklen Nacht erkennen ob dort jemand sitzt oder steht. Die Helligkeit des IR-Scheinwerfers könnte bei Bedarf sogar noch erhöht werden, da diese, wie bereits erwähnt, frei einstellbar ist, was ein weiterer Vorteil dieser Kamera ist.

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LUPUSNET HD LE201 bei völliger Dunkelheit ohne aktivem WDR und mit mittlerer IR-Scheinwerfer Helligkeit

Nachfolgend nochmal die gleiche Szene am nachfolgenden Tag, an einem bewölkten Regentag. Diesmal haben wir die Aufnahme nicht vom Screen aufgenommen, sondern als Schnappschuss mit der Kamera  gespeichert. Hier sieht man übrigens auch, dass man das Datumsformat rechts oben natürlich auch auf die deutsche Schreibweise umstellen kann.

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LUPUSNET HD LE201 an einem regnerischen Morgen

 

Auch für den Innenbereich geeignet

Wie schon erwähnt, macht  die Überwachungskamera aber auch im Innenbereich eine gute Figur. Hier zwei Innenaufnahmen an einem regnerischen Tag, wo es wirklich nicht sehr hell im Raum ist. Das Weitwinkelobjektiv erlaubt ein großes Sichtfeld.

Demonstration der LUPUSNET HD LE201 Videoqualität in einem kurzen Video

 

Smartphone Zugriff auf die Überwachungskamera

Wie schon geschildert verwendet man zum Zugriff auf die Kamera praktisch die gleiche App, die man auch zum Verwalten der Lupus-Alarmanlagen nutzt. Über die Lupusec App lässt sich das Livebild verfolgen oder Bildeinstellungen verändern. Je nach Verbindungsqualität kann auch zwischen der HD oder einer kleineren Videoauflösung (Nebenstream) umgeschaltet werden.

Natürlich kann man das Smartphone oder auch Tablet auch drehen um eine größere Darstellung zu erzielen.

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App im Querformat

Per Lupusec-App lassen aber auch die automatischen Aufnahmen die durch die Bewegungserkennung ausgelöst wurden, auflisten und wiedergeben. Auf den unteren Fotos sieht man die entsprechenden Dialoge, in dem Beispiel wurde die WLAN-Überwachungskamera zweckentfremdet zur Vogelbeobachtung und Aufzeichnung eingesetzt.

 

 LUPUS SmartVision – Professionelle Überwachungssoftware

Alle bislang geschilderten Möglichkeiten und Funktionen der Kamera sind alleine über das Webinterface der Kamera möglich, man muss also keinerlei Software auf dem PC oder Mac installieren (wenn man mal von dem Plugin absieht).

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SmartVision Software

Wenn man aber mehrere Überwachungskameras installieren und überwachen möchte, dann ist dieser Weg auf Dauer etwas umständlich. Das hat sich  wohl auch der Hersteller gedacht und liefert daher eine kostenlose Version der Software LUPUS SmartVision mit. Diese Software kann von allen Kamera-Besitzern kostenlos heruntergeladen werden.
Bei der  LUPUS SmartVision Software handelt es sich um ein sogenanntes intelligentes „Professional Surveillance System (PSS)“.
Die Software kann zahlreiche Sicherheitsüberwachungsgeräte, nicht nur Kameras, verwalten. Eine  ausführliche Beschreibung all der Möglichkeiten würde den Rahmen dieses Tests sprengen, daher nur ein paar Dinge (siehe Handbuch – Link unten). In die Software können beispielsweise mehrere IP-Kameras, auch unterschiedliche, eingetragen und in Gruppen verwaltet werden. Man braucht sich später also nicht mehr bei allen Kameras einloggen um ein Livebild zu sehen, statt dessen loggt man sich nur noch in SmartVision ein. Die Login-Daten zu den einzelnen Kameras werden in SmartVision verwaltet und sicher gespeichert.

Der Vorteil: Mit wenigen Klicks kann man das Livebild gleich mehrerer Überwachungskameras auf einem Bildschirm überwachen. Wieviel Kameras auf einem Screen dargestellt werden sollen, kann ebenfalls per Klick umgeschaltet werden.

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Wiedergabe über SmartVision Software

Zudem unterstützt die Software in der Regel auch fast alle Funktionen welche die einzelne Kamera bietet. Also Schnappschüsse und Aufnahmen können sowohl angefertigt oder von der Speicherkarte wiedergegeben werden.
Bereits ab zwei Überwachungskameras empfehlen wir daher die Verwendung dieser Software, man ist dann auch völlig unabhängig vom Browser.

Die Software bietet u.a. folgende Funktionen:

  • SmartVision unterstützt alle neuen LUPUSCAM HD-SDI- und
    LUPUSNET HD-Netzwerk- Rekorder (NVR).
  • SmartVision ermöglicht eine einfache Bedienung durch das APPDesign
    und die auf verschiedene Fenster aufteilbare Programmansicht. (Touchscreen
    und Multimonitor-Unterstützung)
  • ideal für private Haushalte mit nur wenigen Kameras bis hin zur Verwaltung komplexer
    Überwachungsszenarien mit bis zu 1.000 angeschlossenen Kameras.

Video zur mitgelieferten Software Lupus Smartvision

Unser Fazit und Testergebnis zur LUPUSNET LE 201

bewertung_lupusnet-hd-le201-nov2016-400pxDie neue Überwachungskamera LUPUSNET LE 201* hat uns begeistert und beeindruckt. Es ist bemerkenswert wieviel Technik und Funktionen der Hersteller in diese leichte und kompakte WLAN-Überwachungskamera gesteckt hat. Obwohl die Kamera noch kein FULL-HD bietet, ist die Bildqualität überaus gut. Bis weit in die Nacht hinein kommt die Kamera ohne den eingebauten IR-Scheinwerfer aus und liefert beeindruckend gute Farbaufnahmen. Erst bei völliger Dunkelheit greift die Kamera auf den integrierten IR-Scheinwerfer zurück. Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten und auch zeitabhängigen Programmiermöglichkeiten gehen über das gewohnte Maß hinaus.
So kann beispielsweise die Empfindlichkeit der Bewegungserkennungen in jeder Zone anders festgelegt werden oder die Helligkeit des IR-Scheinwerfers geregelt werden. Aufgrund des guten scharfen Bildes arbeitet die Bewegungserkennung ebenfalls sehr zuverlässig und eine falsche Auslösung  ist sehr selten.

Es gibt eigentlich kaum was zu kritisieren, sogar der Preis ist nach unserer Meinung völlig ok! Lediglich anmerken möchten wir, dass bei der ausgelieferten Firmware die ein oder andere Funktion im Webinterface bei manchen Browsern noch etwas gehakt hat. Hier und da  gab es noch ein paar störende Dinge, wie zum Beispiel eine falsche Uhrzeit bei den E-Mails.  Der Hersteller arbeitet aber bereits an einem Firmware-Update, das diese eher kleineren Macken beheben soll, in der vorliegenden Beta-Version (vom 18.10.2016) waren auch schon viele Dinge korrigiert. Eventuell ist dieses Update auch bereits zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung schon verfügbar.

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Geringer Strombedraf im normalen Betrieb

Zur Bedienung ist zu sagen, dass die Einarbeitung in das Webinterface der LUPUSNET LE 201* Kamera schon ein wenig aufwendiger ist als bei den von uns getesteten Instar Kameras. Das liegt zum einen daran, dass es in einigen Bereichen auch mehr Möglichkeiten gibt, aber auch daran, dass der ein oder andere Hilfstext oder die ein oder andere Beschreibung wirklich etwas knapp ist. Man muss also häufiger ausprobieren um das ein oder andere vollständig zu verstehen. Hat man sich aber erst mal einige Stunden in das Web-Interface eingearbeitet und alle Funktionen verstanden, dann ist die Bedienung wiederum sehr einfach. Vorallem schätzt man dann die vielen Einstellungsmöglichkeiten !

Übrigens auch beim Strombedarf punktet die Kamera. Wie man rechts im Bild sieht haben wir im normalen Betrieb, als wir mit dem Smartphone das Livebild beobachteten, nur 2,3 Watt gemessen. Das ist ein sehr guter Wert, auch bei Aktivierung des Scheinwerfers bleibt die Kamera gewöhnlich unter 5W.

Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Überwachungskamera ohne echte Schwächen für fast alle Bereiche die man sich so vorstellen kann. Sie kann sowohl eigenständig sehr gut zum Schutz eines Grundstücks oder Hauses dienen, kann aber auch sehr gut in die bereits getesteten Alarmanlagen Lupusec-XT2 Plus oder Lupusec-XT1 integriert werden. Bei der Integration kann die Bewegungserkennung auch über die XT2* ein- und ausgeschaltet werden.  In unserer Top-Liste der Überwachungskameras landet die Kamera ganz oben!

 

Lieferumfang

1x  Kamera,  Steckernetzteil,  Antenne,  Bedienungsanleitung, Wandhalter, Software steht zum Download bereit

Ein paar Testurteile

Urteile in der Fachpresse zur LUPUSNET LE 201

Da die Kamera noch brandneu ist und wir wohl zu den Ersten gehören, die diese Kamera testen konnten, liegen noch keine weiteren Pressezitate vor!

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LUPUSNET HD - LE 201 WLAN IP-Kamera für Außen

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Details

Hersteller

Hersteller / Anbieter: Lupus Electronics

Modell

Modell: LUPUSNET HD – LE 201

Preis in Euro

Preis in Euro (UVP): 169 €

Marktpreis (ca.): 139 €

Innen/Auβeneinsatz

Auβeneinsatz

Schnittstellen

WiFI

Ethernet LAN

Video

Auflösung (Pixel): 1280 x 960 Pixel help

Nachtsicht Reichweite (Meter ca.): 30 m help

Linse: F2.0, 2.8mm

Blickwinkel: 92°

Frame Rate: 30 fps help

Videoformat: H.264 / MP4

Funktionen

Aufnahme auf Speicherkarte

Bewegungserkennung

FTP-Unterstützung

E-Mail Funktion

Smartphone App

Helligkeit des IR-Scheinwerfers regelbar

Protokolle

P2P (Point-2-Point Protokoll)

ONVIF-konform

Stromversorgung

Netzbetrieb

Spannung (V): 12V help

Leistungsaufnahme (Watt): ca. 2-3W (ca. 4,6W mit IR)

Weitere Daten zur Kamera <hier aufklappen>

LUPUSNET HD LE201 WLAN
Bild Sensor Hochauflösender Farb 1/3" 1.3 Megapixel CMOS Sensor
ICR Mechanisch schwenkbarer IR Cut filter
Auflösungen 1.3MP (1280×960) / 720P(1280×720) / VGA(640×480)/QVGA(320×240) @ 30FPS
Blickwinkel 92° fix, F2.0
Nachtsichtreichweite Maximal 30 Meter
Stream Dual Stream
SD-Kartenslot MicroSD bis 128GB (nicht im Lieferumfang)
Elektronischer Verschluss Auto/Manuell, 1/3(4)s~1/100000s
Gegenlichtkompensation BLC / HLC / DWDR
Weissabgleich und Gain Kontrolle Auto/Manuell
Minimale Lichtverhältnisse 0. 1 Lux/F2.0 (Farbe), 0 Lux/F2.0 (IR an)
Wireless Wi-Fi(IEEE802.11b/g/n)
Sicherheit WEP, WPA-PSK,WPA2-PSK
WPS Nein
Strom über Ethernet (POE) Nein
Stromverbrauch DC 12V ~ 4.6W (IR an)
Betriebstemperatur -30°C ~ +50°C; < 95% Luftfeuchtigkeit
Maße 165mm (L) x 70mm Φ
Schutzklasse IP67 (wetterfest)
Gewicht 490g mit Verpackung
Live Fenster
Streamumschaltung Hauptstream / Nebenstream
Protokollumschaltung TCP / UDP / Multicast
Digitaler Zoom per Mausrad im Livebild
Schnappschuss Erstellt einen Schnappschuss des Livebildes
Dreifacher Schnappschuss Erstellt drei Schnappschüsse des Livebildes
Aufnahme Zeichnet das Livebild auf dem lokalen Computer
Hilfesystem ilfemenü im WebUI der Kamera erklärt jede einzelne Funktion (Fragezeichensymbol)
Bild anpassen (Livebild) Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung
Bildgröße Original, Adaptiv, Vollbild
Bildübertragung Echtzeit, Normal, Adaptiv
Einstellungen - Kamera
Profile Unterschiedliche Profile ( Tag, Nacht, Normal) mit Zeitplanfunktion aktivierbar
Profile - Bildeinstellungen Für jedes Profil können unterschiedliche Einstellungen für Bild, Belichtung, Verbesserung, Weißabgleich, Tag & Nacht sowie IR-LED gewält werden
Bildeinstellungen Spiegeln und Drehen in 90°-Schritten
Videoeinstellungen Auflösung, Komprimierung, Bildrate, Bildraten-Typ, Bitrate, I Frame Intervall, Wasserzeichen für beude Streams einstellbar.
Schnappschusseinstellungen Allgemein oder Ereignis: Größe, Qualität, Intervall (Sek.)
Bildeinblendungen Privatzonenmaskierung (4 Bereiche), Kameraname, Uhrzeit / Datum, Texteinblendung
Pfad Pfadangabe für Aufzeichnungen
Einstellungen - Ereignisse
Erkennung an / aus, Zeitplan 0-24 Uhr, Montag - Sonntag, Freitag, 6 Zeitpläne
Region 4 Regionen (Sensitivität und Grenzwert einstellbar), Grafik stellt Bewegungsausschläge dar
Sabotage an / aus, Zeitplan 0-24 Uhr, Montag - Sonntag, Freitag, 6 Zeitpläne, Aufnahme an / aus, Nachalarm (Sek.), E-Mail senden an / aus, Schnappschuss an / aus
Fehler SD-Kartenfehler erkennen an / aus, E-Mail senden an / aus, Meldung bei Keine SD Karte / Karte voll / Kartenfehler Netzwerkunterbrechung erkennen an / aus, Aufnahme an / aus, Nachalarm an / aus, Meldung bei Verbindung unterbrochen / IP Adresskonflikt Unerlaubter Zugang erkennen an / aus, Alarm nach (3-10) fehlgeschlagenen Loginversuchen, E-Mail senden an / aus
Einstellungen - Speicher
Zeitpläne 6 Aufnahmezeitpläne für Allgemein / Bewegung / Alarm, Montag - Sonntag, Feiertag, 0-24 Uhr 6 Schnappschusszeitpläne für Allgemein / Bewegung / Alarm, Montag - Sonntag, Feiertag, 0-24 Uhr Feiertagseinstellungen für Aufnahme (an / aus), Schnappschuss (an / aus)
Speicher Pfad Aufnahme / Schnappschuss: Lokal, FTP oder NAS wählbar für Zeitplan / Bewegungserkennung / Alarm Lokal: Anzeige des lokalen Aufnahmespeichers, Verbrauchter / Freier Speicherplatz, Einstellung für lesen / schreiben / Hotswap FTP Einstellungen an / aus, Notfallspeicherung an / aus, Serveradresse, Pfad NAS Einstellungen an / aus, Serveradresse, Pfad
Aufnahme Aufzeichnungsdauer (1-5m), Voralarmaufzeichnung (0-5) Sekunden, Überschreiben an / aus, Aufnahmemodus auto / manuell / aus, Aufnahmestream
Einstellungen - System
Allgemein Gerätename, Sprache (Deutsch / Englisch), Videostandard (PAL / NTSC), Status LED an / aus
Konto Anonyme Anmeldung an / aus, Benutzer, Gruppen, max. 20 Benutzer, Anzeige der Benutzerrechte
Werkseinstellungen aktivieren
Sichern aktivieren
Wartung Automatischer Neustart an / aus / Tag / Uhrzeit, Alte Dateien automatisch löschen, manueller Neustart
Upgrade Pfadangabe
Einstellungen - Netzwerk
IP Adresseinstellungen Hostname, LAN/WLAN, DHCP oder statische IP, MAC Anzeige, IPv4/IPv6, ARP Ping, P2P an / aus
Ports max. 10 Verbindungen (einstellbar), TCP Port, UDP Port, HTTP Port, RTSP Port, HTTPS Port, ONVIF an/aus
Dyn DNS an / aus, Server: LUPUS, NO-IP, DYN-DNS, CN99, QUICK
IP Filter Blacklist an / aus
E-Mail an / aus, Empfängerliste, Dateianhang
UPNP an / aus, manuell / auto
Bonjour an / aus
Multicast an / aus für Haupt- und Nebenstream
WiFi an / aus, SSID hinzufügen, SSID suchen, Statusanzeig
QoS Bildwiedergabe, Einstellungen
9.4 Testergebnis
Sehr gut

Eine Überwachungskamera die nicht nur sehr kompakt und leicht ist, sondern auch in Bildqualität und Funktionsumfang überzeugt. Sehr gut auch die Bilddarstellung unter schlechten Lichtbedingungen und in der Dämmerung! Die Bewegungserkennung war sehr zuverlässig und Videos sowie Schnappschüsse werden rechtzeitig aufgezeichnet.

Video
9.4
Funktionsumfang
9.8
Einrichtung/Konfiguration
8.8
Software
9.5
POSITIV
  • sehr gute Bildqualität auch unter schlechten Lichtbedingungen
  • Weitwinkelobjektiv
  • zuverlässige Bewegungserkennung mit definierbaren Bildbereichen (unterschiedlicher Empfindlichkeit)
  • Helligkeit des IR-Scheinwerfers regelbar
  • bei der Bewegungserkennung wird die Videoaufzeichnung einige Sekunden zuvor gestartet, so wird nichts verpasst
  • hochwertige Verarbeitung - IP67 (wetterfest)
  • umfangreiches Webinterface mit großem Funktionsumfang
  • einfache Inbetriebnahme und Bedienung
  • integrierte SD-Karte als Speicher
  • hohe Reichweite der IR-Ausleuchtung
  • LAN und WLAN Schnittstelle
  • unterstützt FTP-Server, NAS und E-Mail SMTP Server
NEGATIV
  • kein Stativgewinde
  • Kamera Administration liefert kein Livebild unter dem "Microcoft Edge Browser"
  • Bedienungsanleitung / Hilfstext wünscht man sich an der ein oder anderen Stelle etwas ausführlicher (würde die Einarbeitungszeit verkürzen)
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Letztes Preisupdate:03.12.2016 22:01 Uhr
*Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. *Fotos stammen aus jeweiligen Partner-API Disclaimer

 

So haben wir getestet

Video (25%)

Unter Video haben wir alle Eigenschaften der Kamera bewertet, die indirekt oder direkt mit der Bildqualität in Zusammenhang steht. Bewertet wurde unter anderem auch die Bildauflösung und Bildrate. Per Sichtkontrolle wurde zudem auf Schärfe, Rauschen   oder Ruckler geachtet. Zudem wurde bewertet ob die Kamera eine aktuelle und kompatible Video-Kompression unterstützt.

Funktionsumfang(25%)

Unter Funktionsumfang haben wir bewertet welche Funktionen und Möglichkeiten die Überwachungskamera selbst bietet. Ob ein interner Speicher wie z.B. SD-Karte vorhanden ist, welche Schnittstellen (LAN/WLAN) die Kamera besitzt. Ob die Kamera Alarmmeldungen und Speichervorgänge per FTP oder E-Mail vornehmen kann. Ob eine IR-Beleuchtung integriert ist und wie groß die Reichweite ist. Ob Ton aufgezeichnet wird. Ob eine passende Smartphone-App bereitsteht und ob Zugriff über das Internet möglich ist. Ob gängige Protokolle wie P2P / ONVIF unterstützt werden.

Einrichtung/Konfiguration (25%)

Da Überwachungskameras eigentlich nicht nur von technisch versierten Personen installiert werden, haben wir hier bewertet wie einfach die Kamera montiert und konfiguriert werden kann. Ob die Konfiguration weitgehend automatisch erfolgt oder ob viele Dinge (z.B. Router) manuell konfiguriert werden müssen. Ob es im Test Stolperfallen aufgrund der Hardware oder fehlenden Hinweisen in der Dokumentation gab.  Ob die Dokumentation ausreichend klar und verständlich ist.

Software (25%)

Unter Software haben wir die mitgelieferte Software und deren Kompatibilität mit aktuellen Windows-Betriebssystemen und Browsern bewertet. Ob es im Test Abstürze oder Probleme mit Bildaufbau oder Konfiguration gab. Und welche Möglichkeiten die Software bietet bzw. wie einfach diese zu bedienen ist.

Unsere Punkte / Bewertungszuordung
  • 0 - 3  Mangelhaft
  • 3.1 bis 5.5 Ausreichend
  • 5.6. bis 7.0 Befriedigend
  • 7.1 bis 9  Gut
  • 9.1 bis 10 Sehr gut

Wir freuen uns über ihre Meinung

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Gesamtbewertung